21. September 2019 / 16:22 Uhr

Auswärtsserie gerissen: Eintracht Braunschweig verpasst Sieg bei Viktoria Köln

Auswärtsserie gerissen: Eintracht Braunschweig verpasst Sieg bei Viktoria Köln

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ärgerlich! Marcel Bär und seine Braunschweiger verpassten einen wichtigen Sieg in Köln.
Ärgerlich! Marcel Bär und seine Braunschweiger verpassten einen wichtigen Sieg in Köln. © imago images/Revierfoto
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Stark gespielt, zu wenig mitgenommen. Eintracht Braunschweig wusste im Asuwärtsspiel beim FC Viktoria Köln durchaus zu gefallen - am Ende sprang aber nur ein Punkt dabei heraus.

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Die Auswärts-Siegesserie ist gerissen: Bei Viktoria Köln erreichte Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig nur ein 0:0. Der Punkt beim starken Aufsteiger ist zwar an sich aller Ehren wert, angesichts der vor allem in der ersten Hälfte bärenstarken Vorstellung der Eintracht hätten es aber eigentlich drei Zähler sein müssen.

Schau mal an, Eintracht-Trainer Christian Flüthmann verzichtete nicht nur wie angekündigt auf Bernd Nehrig, auch der zuletzt zweikampfschwache Martin Kobylanski war nicht dabei. Der Top-Scorer musste zunächst mal auf die Bank. Drei Neue gab es in der Startelf, darunter auch Debütant Patrick Kammerbauer, außerdem hatte Flüthmann auf Fünferkette mit offensiven Außen umgestellt.

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Jasmin Fejzic: Wurde so gut wie gar nicht gefordert. Und wenn, dann strahlte er Sicherheit aus. Note: 3. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Wurde so gut wie gar nicht gefordert. Und wenn, dann strahlte er Sicherheit aus. Note: 3. ©
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Proschwitz hat dreimal die Chance auf das 1:0

Das sowie eine hohe Einsatzbereitschaft führten von Beginn an zu absoluter Dominanz – auch dank eines gnadenlosen Pressings. Die Braunschweiger schnürten die Viktoria teilweise minutenlang in der eigenen Hälfte ein. Eine Folge waren reihenweise Chancen. Die beste vergab Kammerbauer, der nach einem Ballgewinn den linken Innenpfosten traf. Aber auch Nick Proschwitz hatte dreimal das 1:0 auf dem Fuß (4., 38., 60.), er scheiterte jedes Mal am Kölner Torwart.

Dazu kam, dass ein elfmeterreifes Foul an Robin Ziegele nicht abgepfiffen wurde (39.). Ebenso hätte es nach einer Tätlichkeit an Kevin Goden, den zweiten Debütanten, Rot für den Kölner Tobias Willers geben müssen (56.). „Schade, das sind eindeutige Szenen“, meinte Flüthmann nach dem Betrachten der Fernsehbilder.

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Was nach wie vor fehlte, waren die Tore. Die Blau-Gelben hätten eigentlich längst locker führen müssen. „Kompliment an die Mannschaft, dass sie so sehr geackert hat“, fand Sportdirektor Peter Vollmann.

Das hohe Tempo beim Pressing konnten die Braunschweiger natürlich nicht halten, dennoch blieben die Gäste bis auf eine kurze Phase zu Beginn der zweiten Hälfte überlegen. Große Gelegenheiten gab es mit zunehmender Spieldauer aber immer seltener. In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Kölns Albert Bunjaku die Möglichkeit zum Lucky Punch – doch ein Viktoria-Sieg wäre völlig unverdient gewesen. „Wir können mit dem Punkt leben, müssen aber eigentlich gewinnen“, resümierte Eintracht-Ersatzkapitän Benjamin Kessel.

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