16. Februar 2019 / 16:18 Uhr

Auswärtssieg! Eintracht Braunschweig gewinnt bei Fortuna Köln

Auswärtssieg! Eintracht Braunschweig gewinnt bei Fortuna Köln

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Doppelpack innerhalb von weniger als drei Minuten: Philipp Hofmann.
Doppelpack innerhalb von weniger als drei Minuten: Philipp Hofmann. © imago/Eibner
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Eintracht Braunschweig ist am Samstag gegen Fortuna Köln ein ganz wichtiger Sieg gelungen. Der Fußball-Drittligist gewann beim direkten Konkurrenten mit 3:1 und hat damit weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt. 

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Was für ein wichtiger Sieg: Durch das 3:1 (0:0) bei Fortuna Köln hat Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig seine Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Den zweiten Auswärtssieg in Folge erreichten die lange Zeit passiven Braunschweiger sogar trotz eines 0:1-Rückstands.

In der Startelf hatte es drei Änderungen gegeben: Christoph Menz, Philipp Hofmann und Yari Otto liefen statt Marc Pfitzner, Julius Düker und den angeschlagenen Leandro Putaro auf. Doch das machte sich insofern nicht bemerkbar, da die Partie lange Zeit extrem niveauarm war.

Die Löwen in Noten: Eintracht Braunschweig bei Fortuna Köln:

Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. ©

Sprunggelenk-Verletzung und blutende Kopfwunde

Bei frühlingshaften Temperatur wurden die Zuschauer im Kölner Südstadion mit der Partie erst in Hälfte zwei warm. Für die früh störenden und auch deshalb dominanten Kölner hatten bis dahin Michael Eberwein (11.) und Robin Scheu (14.) aus aussichtsreicher Position erfolglos aufs Tor geschossen, ebenso wie Bernd Nehrig für die Eintracht (28.).

Negativer Höhepunkt aus Braunschweiger Sicht im ersten Abschnitt war die schwere Sprunggelenk-Verletzung, die sich Otto nach einem Luftduell zuzog (42.). Mit einer Verletzung ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Allerdings konnte Stephan Fürstner trotz blutender Kopfwunde weiterspielen. In die Behandlungszeit fiel die erste Großchance der Partie: Köln Benjamin Pintol scheiterte aber an Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic (52.).

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Braunschweig dreht in 172 Sekunden das Spiel

In der 65. Minute nahm die Partie dann plötzlich richtig Fahrt auf. Weil Benjamin Kessel das Abseits aufhob, lief Hamdi Dahmani frei auf Fejzic zu, umkurvte diesen und traf zur Kölner Führung (65.). Doch binnen 172 Sekunden drehten die Braunschweiger das Spiel.

Erst überlistete Hofmann den Fortuna-Keeper aus 16 Metern mit einem schönen Heber (67.), dann landete eine Freistoßflanke von Menz am langen Pfosten im Netz – Hofmann hatte den Keeper entscheidend irritiert (69.). Marcel Bär hätte wiederum nur drei Minuten später den Sack zumachen müssen, verstolperte aber einen Konter. Mike Feigenspan machte dann schließlich mit einem Nachschuss alles klar (84.).

„Wir haben die glücklicheren Momente auf unserer Seite gehabt“, sagte Eintracht-Trainer André Schubert, der aber dennoch zu Recht von einem verdienten Dreier sprach.