21. April 2019 / 17:58 Uhr

Auswärtssieg: SC DHfK Leipzig gewinnt auswärts und denkt nicht mehr an Abstieg

Auswärtssieg: SC DHfK Leipzig gewinnt auswärts und denkt nicht mehr an Abstieg

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
©Rainer Justen_TVB-DHfK_049
Kein Durchkommen für Leipzigs Spielmacher Philipp Weber in dieser Szene gegen die aggressive Stuttgarter Deckung . Am Ende setzten sich die Grün-Weißen mit 32:29 durch. © Rainer Justen
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Das Team von Trainer André Haber setzte sich mit 32:29 beim TVB Stuttgart durch und verabschiedet sich wohl endgültig aus der Abstiegszone der Handball-Bundesliga. 

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Stuttgart. Prestigeerfolg für den SC DHfK Leipzig: Die Grün-Weißen gewannen am Ostersonntag ihr Auswärtsspiel bei TVB Stuttgart mit 32:29 (17:17). Damit machen die Sachsen in der Tabelle weiteren Boden gut und verabschieden sich aus der Abstiegszone.

In einer hart umkämpften Partie hatten die Gäste vor allem in der Schlussphase den längeren Atem. Als Stuttgart in der 57. Minute noch einmal auf ein Tor heranzukommen drohte, schob Keeper René Villadsen seinen Fuß zur Parade heraus und Marc Esche erhöhte im Gegenzug zum 31:28. Das war die Vorentscheidung in Schwaben. „Es war eine absolute Willensleistung von uns. Ich denke, das war heute auch der Klassenerhalt“, sagte DHfK-Rückraumspieler Franz Semper.

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Mit einer Energieleistung und einer Steigerung in der zweiten Hälfte gelingt dem SC DHfK Leipzig ein 32:29-Sieg beim TVB Stuttgart. Zur Galerie
Mit einer Energieleistung und einer Steigerung in der zweiten Hälfte gelingt dem SC DHfK Leipzig ein 32:29-Sieg beim TVB Stuttgart. © Rainer Justen
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Lange sah es in dem Spiel nach einem Erfolg der Gastgeber aus. Stuttgart führte Mitte der ersten Halbzeit schon mit 13:9 und behauptete auch im zweiten Abschnitt lange einen Vorsprung. „Es ist sehr ärgerlich für uns, wir haben das Spiel selbst aus der Hand gegeben und uns viele Fehler und Undisziplinierheiten geleistet“, so Stuttgart-Coach Jürgen Schweikhardt. So sah Martin Kienzle in der 47. Minute glatt die rote Karte, als er Patrick Wiesmach beim Sprungwurf in der Luft noch am Fuß packte.

Die Mannschaft von Trainer André Haber ließ sich davon nicht beeindrucken und glich in der 48. Minute zum 24:24 aus. Es entwickelte sich ein Krimi in der Schlussphase mit dem glücklicheren Ende für den SC DHfK.

Bester Werfer auf Leipziger Seite war Rechtsaußen Wiesmach mit acht Treffern und einer Quote von hundert Prozent. Bei den Stuttgartern erzielte Bobby Schagen neun Tore. „Heute kann ich zufrieden sein. Wir wollten gut gegen Jogi Bitter werfen, das ist uns gelungen“, meinte Haber.

TVB Stuttgart: Bitter, Maier – Häfner 2, Weiß  4, Schagen 9/3, Schweikardt 1, Späth, Baumgarten 3, Röthlisberger, Kienzle, von Deschwanden 2, Pfattheicher, Schmidt 8  

SC DHfK Leipzig: Putera, Villadsen1 – Semper 5, Wiesmach 8/3, Rojewski 2, Jurdzs, Krzikalla, Binder, Jahnke 1, Pieczkowski 3, Roscheck, Weber 4, Gebala, Milosevic 1, Esche 7 

Siebenmeter: Stuttgart 3/3, SC DHfK 3/4 

Zeitstrafen: Stuttgart 4 und rote Karte für Kienzle, SC DHfK 4 

Zuschauer: 2190 (ausverkauft)

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