29. Januar 2020 / 13:35 Uhr

Auswärtssiege für Teams des ASC 46 Göttingen

Auswärtssiege für Teams des ASC 46 Göttingen

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Göttingens Peter Husek (am Ball) war in Stade nicht zu stoppen.
Göttingens Peter Husek (am Ball) war in Stade nicht zu stoppen. © Swen Pförtner
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Wichtige Siege haben die Basketballteams des ASC 46 Göttingen in der Regionalliga geholt. Auswärts überzeugten sowohl die Herren mit einem Erfolg als in Stade als auch die Damen in Berlin.

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Nach dem 87:62 (48:37)- Sieg beim VfL Stade zählen die Königsblauen weiterhin zur Spitzengruppe der 1. Regionalliga Nord, obwohl Co-Trainer Harper Kamp mit nur acht Spielern in den hohen Norden reisen musste. Auch Headcoach Sebastian Förster konnte krankheitsbedingt nicht dabei sein.

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Die ersten zehn Minuten benötigten die Königsblauen noch, um in ihren Rhythmus zu finden und liefen einer knappen Führung der Gastgeber hinterher. In der zwölften Minute kam es dann jedoch zum ersten und einzigen Führungswechsel. Insbesondere die Trefferquote jenseits der Drei-Punkte-Linie sollte sich endlich wieder als Sieggarant erweisen. 14 von 31 Versuchen fanden ihr Ziel. „Insgesamt haben wir sehr gut als Kollektiv funktioniert. Alle waren konzentriert, insbesondere auch die Bankspieler. Großes Lob für das Team“, freute sich Kamp nach Spielende. – Punkte: Husek (22), Heidelberg (11), Globig (2), Onwuegbuzie (17), Kalus (8), Schultz (13), Boakye (14).

Zurück zu alter Stärke

Nach den ersten beiden Saisonniederlagen fanden die ASC-Damen bei der BG Zehlendorf zu alter Stärke zurück und gewannen mit 75:63. Auch Headcoach René Hampeis ging mit einem dezimierten Kader auf Reise. Nach dem 10:12-Rückstand nach dem ersten Viertel, hatten die Königsblauen die Partie zur Pause gedreht (34:32). „Meine Mädels haben zwar nicht schlecht agiert, aber ich habe in den ersten drei Vierteln die Intensität vermisst. Auch der Ball wurde nur phasenweise so bewegt, wie wir es uns vorgenommen hatten“, so Hampeis.

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Erst im letzten Spielabschnitt gelang es den ASC-Damen, für einige Minuten den Schalter komplett umzulegen. Jede einzelne Spielerin verteidigte nun eng und aggressiv, was den Gegner zu schlechten Abschlüssen und Ballverlusten zwang. In der Offensive zeigten die Göttingerinnen nun auch die vom Head Coach geforderte Intensität. Schnelleres Passspiel ermöglichte immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten und innerhalb weniger Minuten ging der ASC Göttingen mit einer Differenz von 18 Punkten in Führung. Auch wenn der Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Punkte zusammenschmolz, geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. – Punkte: Wegmann (25), Hadaschik (15), Nguyen Manh (14), Kretschmar (5), Fengkohl (4), Volk (4), Döring (2), Reimann (2), Reinhardt (2), Roschkowski (2).