26. Juni 2018 / 09:40 Uhr

Autounfall: Ruder-Olympia-Star Roland Baar tot

Autounfall: Ruder-Olympia-Star Roland Baar tot

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Roland Baar (Mitte) war von 1989 bis 1996 Schlagmann des deutschen Ruder-Achters.
Roland Baar (Mitte) war von 1989 bis 1996 Schlagmann des deutschen Ruder-Achters. © imago/Sven Simon
Anzeige

Wie der Hannoversche Ruder-Club mitteilt, ist der ehemalige Schlagmann des Deutschland-Achters Roland Baar bei einem Autounfall gestorben. Baar lebte mit seiner Familie in Gifhorn.

Anzeige

Der ehemalige Schlagmann des Deutschland-Achters und fünffache Ruder-Weltmeister Roland Baar ist tot. Der 53-Jährige verstarb am vergangenen Wochenende bei einem Autounfall, wie der Hannoversche Ruder-Club (HRC) auf seiner Homepage mitteilte.

Anzeige

Baar holte Silber in Atlanta

Baar war seit 1996 Ehrenmitglied des Maschsee-Clubs. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona hatte Baar Bronze und 1996 in Atlanta sogar Silber mit dem Deutschland-Achter geholt.

Mit seinem hannoverschen Trainingspartner und Freund Frank Richter (DRC) bildete Baar sechs Jahre lang ein perfekt eingespieltes Zweier-Team.



Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn zog Baar mit seiner Familie aus beruflichen Gründen nach Gifhorn um. Er blieb dem Spitzensport aber verbunden, engagierte sich als Mitglied in der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees IOC und war von 1999 bis 2004 IOC-Mitglied. Seit 2005 arbeitet Baar in der IOC-Kommission für Sport und Umwelt mit.

Das Leben von Roland Baar in Bildern:

Roland Baar wurde am 12. April 1965 im niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck geboren und war ein deutscher Rudersportler und Maschinenbau - Ingenieur. Zur Galerie
Roland Baar wurde am 12. April 1965 im niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck geboren und war ein deutscher Rudersportler und Maschinenbau - Ingenieur. ©

Professur für Maschinenbau

Baar war ein Jahrzehnt lang als Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover aktiv. 2011 wechselte er an die Technische Universität Berlin als Professor für das Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen.

Roland Baar hatte zwei Kinder und lebte mit seiner Familie in Gifhorn. "Wer ihn kannte, wird ihn als nachdenklichen und bescheidenen Menschen und einen Freund der wenigen, aber wohl bedachten Worte in Erinnerung behalten", schreibt der Hannoversche Ruder-Club auf seiner Website.