17. Januar 2021 / 19:24 Uhr

Axel Jungk feiert Sieg beim Intercontinental-Cup in Altenberg

Axel Jungk feiert Sieg beim Intercontinental-Cup in Altenberg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Jungk
Axel Jungk kann mit dem Wochenende sehr zufrieden sein. Der WM-Traum lebt weiter. © Archiv/Matthias Rietschel
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Axel Jungk feierte ein gelungenes Comeback. Der Lokalmatador zeigte im Osterzgebirge sein fahrerisches Können und qualifizierte sich für den nächsten Weltcup.

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Altenberg. Das Fahrtraining hat sich ausgezahlt. Beim Skeleton-Intercontinental-Cup auf der Heimbahn in Altenberg hat Axel Jungk einen souveränen Sieg eingefahren. Der Vizeweltmeister, der sich nicht für das Weltcup-Team qualifiziert hatte und wegen Pfeifferschen Drüsenfieber und Achillessehnenproblemen pausierte, untermauerte beim Comeback seine Ambitionen auf ein Ticket für die Heim-WM.

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In zwei Läufen überzeugte der für Oberbärenburg startende Lokalmatador mit zweimal Laufbestzeit. Mit fast einer halben Sekunde Vorsprung verwies er den Russen Alexander Tretiakov, der im letzten Jahr Zweiter im Gesamt-Weltcup war, sowie den deutschen Perspektivkader Felix Seibel (BRC Hallenberg/0,67 Rückstand) auf die Plätze. Dabei gehörte Jungk, der wegen der Achillessehne zuletzt fast kein Athletiktraining absolvieren konnte, keinesfalls zu den schnellsten Startern. Aber in der Bahn machte er dieses Defizit deutlich wett und bewies, dass sich das Feilen im fahrerischen Bereich absolut ausgezahlt hat.

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Mit dem Sieg hat sich der 29-Jährige so auch souverän die Teilnahme am kommenden Weltcup am Königssee gesichert. Dabei geht sein Blick zur gleichen Zeit nach St. Moritz, wo Felix Keisinger bei der Junioren-Weltmeisterschaft startet. Mit einem Sieg will der 23-Jährige vom Königssee den vierten WM-Startplatz für Deutschland und damit für seinen Kumpel Axel Jungk erkämpfen. Bei den Frauen belegte die Oberbärenburgerin Susanne Kreher beim ICC-Cup in Altenberg den vierten Platz.