27. März 2022 / 21:34 Uhr

Bad Düben nimmt die Hürde Süptitz – Schenkenberg bleibt weiter an der Spitze

Bad Düben nimmt die Hürde Süptitz – Schenkenberg bleibt weiter an der Spitze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bad Dübens Patrick Klatte überspringt den Süptitzer Andre Werner. 
Bad Dübens Patrick Klatte überspringt den Süptitzer Andre Werner.  © Thomas Jentzsch
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Der Ball, er rollt wieder in der Fußball-Nordsachsenliga. Concordia Schenkenberg bezwingt zum Restart Wacker Dahlen mit 2:0 und bleibt souverän an der Spitze. Oschatz fertigt Schildau mit 7:0 ab und auch die Elf aus der Kurstadt zeigt sich beim 5:0 gegen Süptitz in bestechender Form.

Delitzsch. Nach dem 2:0-Heimerfolg im Spitzenspiel über den FSV Wacker Dahlen war der Schenkenberger Trainer Sven Roos insgesamt zufrieden. „Wichtig war, dass wir die drei Punkte geholt haben“, meinte der Concordia-Coach. „Es war ein sehr faires Spiel, der Schiedsrichter hat eine sehr gute Leistung gezeigt und Dahlen hat defensiv gut gestanden.“ Allerdings nicht immer, denn das 1:0 durch Christian Perkuhn in der 22. Minute resultierte aus einem Abwehrfehler.

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Das musste auch Wacker-Trainer Thomas Patommel eingestehen, der „mit dem letzten Aufgebot“ bei Concordia angereist war. „Wir haben vor dem Strafraum unnötigerweise den Ball vertändelt. Sonst hätte es zur Pause vielleicht noch 0:0 gestanden.“ Obwohl Dahlen nur mit 13 Spielern gekommen war, blieb Wacker vor 89 Zuschauern auch in der zweiten Halbzeit am Gegner dran. Patommel: „Wir sind nicht eingebrochen und haben das Tempo hochgehalten.“

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Nach dem 2:0 durch den eingewechselten Charlie Reichel, der den ansonsten stark haltenden Dahlener Keeper Chris Föllner in der 78. Minute mit einem straffen Schuss aus 16 Metern Torentfernung überwand, verzeichnete die Patommel-Elf sogar noch einen Lattentreffer. Und Justin Dintiu scheiterte freistehend vor dem Schenkenberger Tor – doch der Ehrentreffer gelang dem Tabellenvierten nicht mehr. Concordia grüßt mit nunmehr 28 Punkten weiterhin von der Tabellenspitze.

4:0 nach 19 Minuten

Wesentlich mehr Tore fielen am Samstag auf dem Oschatzer Kunstrasenplatz, als der gastgebende FSV den TSV 1862 Schildau mit 7:0 (4:0) vernaschte. Das Konzept von FSV-Trainer Steffen Wiesner, der wieder einmal als Auswechselspieler auf den Bank Platz nahm, ging nahezu perfekt auf. „Unser Plan war, gleich in den ersten 20 Minuten viel Druck zu machen“, sagte der Chefcoach, der sich letztlich nicht selbst einwechseln musste.

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Und so stand es vor 77 Zuschauern schon nach 19 Minuten 4:0 für die Hausherren. Johannes Runge (10.), Jason Siegel (15.), Demba Mbye (18.) und Jan Röhner (19.) sorgten für die frühen Tore der Oschatzer. „Nach dem 4:0 haben wir es dann etwas ruhiger angehen lassen“, erklärte Wiesner. Zu Beginn der zweiten Halbzeit „hatten sich die Schildauer wohl etwas mehr vorgenommen“, empfand der FSV-Trainer. Doch ein Doppelschlag von Torjäger Runge (51.+60. Minute) zum 6:0 entschied das Spiel endgültig für die Oschatzer, die in der Tabelle mit 17 Zählern an den punktgleichen Schildauern vorbei auf Platz fünf vorrückten. Den Schlusspunkt unter den souveränen Heimerfolg setzte Demba Mbye, der trotz seiner Knieprobleme durchspielen konnte und einen Foulelfmeter zum 7:0 im Tor des eingewechselten Paul Woigk unterbrachte (90.).

Wermsdorf hatte spielfrei

Ebenfalls nicht mit Toren wurde in der Kurstadt gegeizt. Der FV Bad Düben schaffte ein ziemlich amtliches 5:0 gegen den Drittplatzierten aus Süptitz. Opa Tounkara bewies Rüstigkeit und Ausgeschlafenheit, schoss seine Jungs schon nach sechs Minuten in Führung.

Dann tat sich lange Zeit nichts auf der Anzeigetafel – bis Bad Düben der spielentscheidende Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten gelang. Bastian Hampel (74.) und Sebastian von Gahlen (76.) schraubten auf 3:0. In der Folge kassierte Süptitz noch eine gelb-rote Karte (78.), nochmals van Gahlen (83.) und Baboucar (85.) sorgten für den deutlichen Endstand.

Der Tabellenzweite FSV Blau-Weiß Wermsdorf hatte Samstag frei, weil die Gäste aus Zwochau nicht zum Spiel antraten. „Da muss jetzt das Sportgericht entscheiden“, erklärte Volkmar Beier, der Spielausschussvorsitzende des Nordsächsischen Fußballverbandes. „Das sollte in den nächsten ein bis zwei Wochen passieren.“ Kann also sein, dass die Hubertusburger die drei Punkte am grünen Tisch zugesprochen bekommen.

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