09. August 2019 / 10:37 Uhr

Bad Lausick, Eintracht Sermuth und HFC Colditz am Sonntag gefordert

Bad Lausick, Eintracht Sermuth und HFC Colditz am Sonntag gefordert

hpw
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild.
Bad Lausick, Eintracht Sermuth und der HFC Colditz stehen in der ersten Runde des Sachsenpokals vor lösbaren Aufgaben.
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Der FC Bad Lausick sieht das Pokalspiel gegen den SV Adorf als weiteren Test, auch wenn das Weiterkommen klares Ziel ist. Auch Eintracht Sermuth steht gegen Gegner SpVgg Reinsdorf-Vielau vor einer lösbaren Aufgabe. Der HFC Colditz gastiert beim VfB Empor Glauchau.

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Bad Lausick. Am Wochenende wird die erste Runde im sächsischen Fußball-Landespokal ausgetragen. Der Name SV Adorf als Gegner sorgte beim FC Bad Lausick zunächst für Kopfschütteln, denn man sah sich schon genötigt, einen Tagesausflug Richtung Bad Elster organisieren zu müssen. Doch statt der 140 Kilometer steht am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) nur eine rund 60 Kilometer lange Reise zum SV Adorf nach Neukirchen/Erzgebirge auf dem Plan.

Der Gastgeber spielt in der Kreisoberliga Chemnitz eine gute Rolle, kam in den letzten Jahren immer zwischen Platz vier und acht ins Ziel. Mit 43 Punkten lag die Mannschaft 2018/19 nur einen Punkt hinter dem Tabellendritten, der Abstand zum Spitzenreiter betrug allerdings 27 Zähler. Für den Landespokal qualifizierte sich das Team durch einen Finalsieg gegen Eiche Reichenbrandt: 2:2 stand es nach 90, 3:3 nach 120 Minuten – das Elfmeterschießen gewann Adorf 4:3.

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Beim FC sieht man dieses Spiel als weiteren Test, obgleich man das Weiterkommen ganz klar auf dem Schirm hat. Personell hat sich bei den Kurstädtern einiges getan. Markus Gritzner ging zum KOL-Aufsteiger Klingaer SV. Kevin Kutzner kehrte nach vier Jahren zum VfB Zwenkau zurück, Christian Petzold und Jens Mauersberger haben (erneut) ihre aktive Laufbahn beendet.

Neu beim FC ist Torwart Pascal Naujoks (20) der nach zwei Jahren aus Otterwisch zurückkehrte. Maximilian Buschmann (18) kam aus Frohburg zum FC, Tommy Klotsche (21) vom TSV Radeburg (KOL Meißen) und Andreas Streubel (34) wurde nach einem Jahr beim FC Grimma erneut in den Reihen der Kurstädter begrüßt.

Eintracht Sermuth vor lösbarer Aufgabe gegen SpVgg Reinsdorf-Vielau

Ebenfalls am Sonntag, 15 Uhr, wird die Begegnung SpVgg Reinsdorf-Vielau gegen Eintracht Sermuth angepfiffen. Die Mannschaft spielt in der Westsachsenliga (Zwickau). Sie beendete die Saison 2018/19 auf Rang eins (56 Punkte), auf den Plätzen folgten der FC Sachsen Steinpleis Werdau (51) und der Oberlungwitzer SV. Im Pokalwettbewerb setzte sich der Gegner der Eintracht mit 2:0 gegen den FSV Limbach-Oberfrohna durch. Sermuths Equipe spielte eine durchwachsene Landesklasse-Saison Nord. Hinter dem HFC Colditz kam sie als zweitbestes Team des Ex-Muldentalkreises ins Ziel. Eintracht steht dennoch vor einer lösbaren Aufgabe.

Empor Glauchau, Pokal-Gastgeber des HFC Colditz, spielte zuletzt in der Sachsenliga noch gegen den Aufsteiger FC Grimma. Nun sind beide Teams zwei Klassen getrennt, weil die Glauchauer den Verbleib in der höchsten Spielklasse Sachsens nicht schafften. Nach Abstiegen verändert sich oft einiges. Von daher ist es schwer, die Qualität der neuen Empor-Truppe, die 2019/20 in der Landesklasse West antritt, einzuschätzen. Demzufolge kommt es zum Vergleich zweier Teams gleicher „Gewichtsklasse“. Chancenlos dürfte das Werner-Team nicht sein.

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