01. Mai 2022 / 18:36 Uhr

Bad Lausick kann nicht punkten: Niederlage gegen Roter Stern Leipzig

Bad Lausick kann nicht punkten: Niederlage gegen Roter Stern Leipzig

Hans-Peter Weiske
Leipziger Volkszeitung
Julien Peter (li.) und Roter Stern-Kapitän Florian Firley (Mitte v.).
Julien Peter (li.) und Roter Stern-Kapitän Florian Firley (Mitte v.). © Wolfgang Riedel
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Der Aufwärtstrend des FC Bad Lausick ist am Sonnabend beendet worden, während Roter Stern Leipzig mit 26 Punkten auf Rang 6 der Tabelle vorrückte. Die Kurstädter verloren 3:1.

Bad Lausick. Der Aufwärtstrend des Kurstädtischen FC wurde am Sonnabend beendet, während die Gäste mit 26 Punkten auf Rang 6 der Tabelle vorrücken. In der ersten Halbzeit waren die Chancen rar gesät: Nach 15 Minuten setzte sich Andreas Streubel auf der linken Seite bis auf die Torauslinie durch, den Rückpass vereitelte Felter im Roter Stern-Tor. Optisch hielten die Gäste mit, hatten sogar ein Übergewicht was Eckbälle und Freistöße anging, aber richtig brenzlig wurde es vor Janko Schötzkes Gehäuse nicht. Die einzige Möglichkeit hätte ein hoch in den Strafraum gezogener Freistoß ergeben können, doch Grigo verpasste. Im Gegenzug lag der Ball dann im Tor, doch Kamkes erfolgreiches Nachsetzen blieb die Anerkennung verwehrt, weil der Schiedsrichter-Assistent eine unfaire Aktion vor der Flanke gesehen hatte.

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Dümmer hätten die zweiten, letztlich 45 plus sechs Minuten nicht beginnen können. Überzahl des FC auf der rechten Seite, Ballverlust vor dem Leipziger Strafraum, schnelles Überbrücken des Mittelfeldes, Flanke von der Torraumlinie, keiner stand bei Hödke, der per Kopf zum 0:1 einnickte. Lausick verstärkte seine Bemühungen, Fliegner kam für Peter, der Druck wuchs und wurde durch ein Traumtor Kevin Wilds mit dem Ausgleich belohnt.

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Doch wie gewonnen so zerronnen! Keine drei Minuten später köpfte Howener zur erneuten Führung ein. Die Chancen der Gäste hatten weiter mehr Zug. Grigo per Kopf (71.), Schötzke (76.) und Ziffert auf der Linie (83.) halten die Partie offen. Die 86. Minute lief und der Ausgleich lag sprichwörtlich in der Luft, doch leider zeigte Kamke, dass es auch aus fünf Metern möglich ist, den Ball nicht ins, sondern Meterweit übers gegnerische Tor zu donnern. Und so ging es statt mit einem 2:2 mit einer 1:3-Niederlage in die Kabinen, auch dies ein Treffer, der das Manko des FC an diesem Tag aufzeigte. Querpass an der Mittellinie, Ballverlust, Seitenwechsel, Flanke durch den Strafraum und der eingewechselte Wagenknecht vollendet die Kurstädter Heimpleite mit satten Schuss zum 1:3. hpw