12. Dezember 2021 / 13:36 Uhr

Badminton: SG Gifhorn/Nienburg gewinnt Derby deutlich und wahrt Aufstiegschance

Badminton: SG Gifhorn/Nienburg gewinnt Derby deutlich und wahrt Aufstiegschance

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Doppelt erfolgreich: Sarah Findlay gewann sowohl ihr Einzel als auch das Doppel an der Seite von Karen Radke.
Doppelt erfolgreich: Sarah Findlay gewann sowohl ihr Einzel als auch das Doppel an der Seite von Karen Radke. © Foto: Lea Behrens
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Badminton-Regionalligist SG Gifhorn/Nienburg wahrt durch den 7:1-Erfolg im Derby gegen die SG Lengede/Vechelde ihre Aufstiegschancen in die 2. Bundesliga. Der nächste Spieltag steigt in der Halle des Kooperationspartners.

Die Vorgabe war klar und Badminton-Regionalligist SG Gifhorn/Nienburg zeigte deutlich, dass im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga weiter mit ihr zu rechnen ist. Mit einem klaren 7:1-Erfolg im Derby gegen die SG Lengede/Vechelde rückten die Gifhorner mit 9:5 Punkten in der Tabelle auf Rang zwei vor, da der SV Harkenbleck überraschend beim Polizei SV Bremen (3:5) erneut keine Punkte holte. Spitzenreiter ist der SV Berliner Brauereien II (10:4 Punkte).

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Einen Sieg im Derby hatte Mannschaftsführer Dennis Friedenstab vor dem Duell gefordert, um die Chancen auf den Aufstieg zu wahren, aber „vor dem Spiel hätte ich nicht gedacht, dass wir so hoch gewinnen werden“, sagt Friedenstab. „Es ist für uns super gelaufen, das 7:1 bringt uns nach vorn, wir haben wieder alles komplett in eigener Hand.“ Dass die Gifhorner in jedem Spiel mehr oder weniger zum Siegen verdammt sind, um in der Spitzengruppe zu bleiben, „macht es ein bisschen einfacher, als wenn man denkt, irgendwie werden wir schon gewinnen“, so Friedenstab.

Spielszenen aus der Badminton-Regionalliga-Partie SG Gifhorn/Nienburg - SG Lengede/Vechelde. Zur Galerie
Spielszenen aus der Badminton-Regionalliga-Partie SG Gifhorn/Nienburg - SG Lengede/Vechelde. © Foto: Lea Behrends

Der Mannschaftsführer selbst erlebte im Vergleich zu seinen Teamkolleginnen und -kollegen einen vergleichsweise ruhigen Derby-Tag. Das Doppel an der Seite von Patrick Thöne ging mit 21:12, 21:1 an die Gifhorner, allerdings verletzte sich Kontrahent Leif-Olav Zöllner zu Beginn des zweiten Satzes, sodass das Lengede-Doppel aufgeben musste. Das Einzel ging mit 21:0, 21:0 fast kampflos an Friedenstab, da Henning Zanssen aufgrund von Meniskus-Problemen nur einen Ballwechsel spielen konnte.


Damen-, Herren- und Mixed-Doppel gingen allesamt an die Gifhorner, Thöne sowie Sarah Findlay gewannen auch ihre Einzel in jeweils zwei Sätzen. Einzig Holger Herbst gab einen Punkt an die Gäste ab. Friedenstab ist sich sicher, dass es auch ohne die Verletzungsprobleme der Gäste am Ende 7:1 gestanden hätte. Krankheitsbedingt mussten die Gifhorner auf Thies Huth verzichten, auch Yannik Joop und Martina Nöst stand den Gastgebern nicht zur Verfügung.

Die abgeschlossene Hinrunde bezeichnet Friedenstab als „ganz in Ordnung. Sie ist nicht sehr gut, dafür haben wir zu viele Punkte liegen gelassen.“ Vor allem die 3:5-Niederlage am vorherigen Spieltag beim Berliner Sport-Club sei aus Sicht von Friedenstab vermeidbar gewesen. Weiter geht es für die SG Gifhorn/Nienburg am 15. Januar gegen Polizei SV Bremen und den SV Harkenbleck, dann allerdings in Nienburg, da die Gifhorner Sporthalle an dem Wochenende anderweitig belegt ist. Friedenstab sieht es nicht als Problem: „Nienburg hat eine gute Halle.“ Er hofft darauf, „dass die Nienburger ein paar Leute in die Halle bekommen".