20. Oktober 2019 / 18:39 Uhr

Bahnrad-Fahrerin Lea Sophie Friedrich: „So habe ich mir das erträumt“

Bahnrad-Fahrerin Lea Sophie Friedrich: „So habe ich mir das erträumt“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lea Sophie Friedrich (l.) holte mit Silber im Keirin hinter Mathilde Gros (Frankreich/M.) und vor Daria Shmeleva (Russland) ihre dritte EM-Medaille.
Lea Sophie Friedrich (l.) holte mit Silber im Keirin hinter Mathilde Gros (Frankreich/M.) und vor Daria Shmeleva (Russland) ihre dritte EM-Medaille. © pixathlon
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Die 19 Jahre alte EM-Debütantin Lea Sophie Friedrich aus Dassow war mit dreimal Edelmetall (Silber Keirin, Teamsprint, Bronze Sprint) die erfolgreichste deutsche Medaillensammlerin bei der Bahnrad-EM in Apeldoorn. „Meine Medaillenbilanz ist überragend. So habe ich mir das erträumt und gewünscht“, sagte Friedrich.

Mit einer Bronzemedaille für das Madison-Duo Theo Reinhardt und Maximilian Beyer hat der Bund Deutscher Radfahrer am Sonntag die Bahn-Europameisterschaften in Apeldoorn beendet. Die beiden Berliner mussten sich nach 200 Runden mit 37 Punkten nur dem dänischen Duo Hansen/Morkov (52) und den Niederländern van Schip/Havik (37) geschlagen geben.

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Lea Sophie Friedrich aus Dassow verpasste zuvor als Vierte im 500-Meter-Zeitfahren ihre vierte EM-Medaille nur knapp. Am Sonnabend hatte die 19 Jahre alte EM-Debütantin nach Silber im Teamsprint und Bronze im Sprint als Zweite im Keirin ein weiteres Glanzstück abgeliefert. Zwei Runden lang sah die Mecklenburgerin schon wie die Siegerin aus, wurde aber auf dem Zielstrich noch von Titelverteidigerin Mathilde Gros aus Frankreich abgefangen. „Das ist ärgerlich. Lea ist aber sehr stark und couragiert gefahren und hat Silber gewonnen“, sagte Bundestrainer Detlef Uibel.

Mit drei Mal Edelmetall war Lea Sophie Friedrich die erfolgreichste deutsche Edelmetallsammlerin in Apeldoorn. „Meine Medaillenbilanz ist überragend. So habe ich mir das erträumt und gewünscht“, sagte Friedrich.

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Der BDR blieb mit einer Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen zum Auftakt der Saison mit den Höhepunkten Heim-WM in Berlin (26. Februar bis 1. März) sowie den Olympischen Spielen in Tokio hinter der EM-Bilanz von 2018 in Glasgow (3/4/4) zurück. Allerdings fehlten mit Keirin-Titelverteidiger Stefan Bötticher (Chemnitz) und Madison-Weltmeister Roger Kluge (Berlin) zwei Leistungsträger. Zudem war kurz vor der EM Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte (Kaiserslautern) zurückgetreten.

Unverkennbar war in Apeldoorn der anhaltende Aufschwung in den Verfolgerdisziplinen. In Franziska Brauße aus Öschelbronn stellt der BDR wieder die Europameisterin über 3000 Meter. Titelverteidigerin Lisa Brennauer (Durach) belegte Platz zwei. Domenic Weinstein (2./Villingen) und Felix Groß (3./Leipzig) fuhren ebenfalls aufs Podium. Schwachstellen waren die über viele Jahre erfolgsverwöhnten Sprinter.

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