12. August 2022 / 21:32 Uhr

Ballon d’Or-Shortlist veröffentlicht: Kimmich und Rüdiger erstmals nominiert – Messi nicht dabei

Ballon d’Or-Shortlist veröffentlicht: Kimmich und Rüdiger erstmals nominiert – Messi nicht dabei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joshua Kimmich (links) und Antonio Rüdiger (rechts) sind für den Ballon d’Or nominiert worden – Lionel Messi (Kreis) nicht.
Joshua Kimmich (links) und Antonio Rüdiger (rechts) sind für den Ballon d’Or nominiert worden – Lionel Messi (Kreis) nicht. © IMAGO (Montage)
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Große Ehre für Joshua Kimmich und Antonio Rüdiger: Die beiden DFB-Stars sind erstmals für den begehrten Ballon d’Or als Weltfußballer des Jahres nominiert worden. Kimmich und Rüdiger gehören einer 30-köpfigen Liste an – im Gegensatz zu Vorjahressieger Lionel Messi.

Mit Joshua Kimmich und Antonio Rüdiger haben es zwei Deutsche auf die Shortlist der prestigeträchtigen Individual-Auszeichnung Ballon d’Or geschafft. Der Mittelfeld-Lenker des FC Bayern München und der frisch zu Real Madrid gewechselte Innenverteidiger müssen sich im Rennen um den inoffiziellen Weltfußballer-Titel, der vom Fachmagazin France Football herausgegeben wird, aber gegen starke Konkurrenz beweisen. Unter anderem stehen auch Kylian Mbappé und Cristiano Ronaldo auf der am Freitagabend veröffentlichten 30-köpfigen Shortlist. Überraschenderweise fehlt jedoch Vorjahressieger Lionel Messi auf der Liste. Der PSG-Star wurde erstmals seit 2005 nicht nominiert.

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Für die DFB-Stars Kimmich und Rüdiger ist es jeweils die erste Nominierung für den begehrten Preis. Neben dem Bayern-Star gehören aus der Bundesliga bei den Männern auch der neue Bayern-Star Sadio Mané (zuletzt als Afrikas Fußballer des Jahres ausgezeichnet), Christopher Nkunku von RB Leipzig und auch der aktuell wegen eines Hodentumors nicht spielbereite Sebastien Haller (Borussia Dortmund) zu den Nominierten.

Anders als bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres der UEFA, die am Freitag ebenfalls eine Shortlist veröffentlichte, können sich auch Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski (FC Barcelona) und Ex-BVB-Torjäger Erling Haaland (Manchester City) berechtigte Hoffnungen auf den Ballon d’Or machen.

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Popp und Oberdorf bei den Frauen nominiert

2021 hatte Messi die Wahl vor Lewandowski gewonnen, was für viel Kritik gesorgt hatte. Zukünftig gibt es eine Änderung. Statt wie bisher die Leistung der Fußballer pro Kalenderjahr zu bewerten, soll künftig die Saisonleistung berücksichtigt werden. Die kommende Verleihung des prestigeträchtigen Ballon d'Or wird für die Saison 2021/22 vergeben. Künftig sind nur noch Vertreter der Top-100 der FIFA-Rangliste stimmberechtigt. Zudem soll die Gesamtkarriere kein Kriterium mehr darstellen.

Bei den Frauen sind ebenfalls zwei Deutsche für die Auszeichnung nominiert worden. Die beiden Nationalspielerinnen Alexandra Popp und Lena Oberdorf haben es auf die Shortlist geschafft, die im Gegensatz zu den Männern nur 20 Profis enthält.