05. November 2020 / 11:35 Uhr

Bis zu zwölf Spiele Sperre drohen: Verfahren gegen Barcelona-Trainer Koeman wegen VAR-Kritik eingeleitet

Bis zu zwölf Spiele Sperre drohen: Verfahren gegen Barcelona-Trainer Koeman wegen VAR-Kritik eingeleitet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Barca-Coach Ronald Koeman könnte seine VAR-Kritik ein Nachspiel haben.
Für Barca-Coach Ronald Koeman könnte seine VAR-Kritik ein Nachspiel haben. © dpa
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Nach der 1:3-Niederlage im Clásico gegen Real Madrid hatte Barcelona-Coach Ronald Koeman seinen Frust am Video-Schiedsrichter ausgelassen. Nun droht dem Niederländer ein Nachspiel. Das Schiedsgericht des spanischen Fußballverbandes RFEF ermittelt gegen ihn. 

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Ronald Koeman, neuer Trainer des FC Barcelona, droht womöglich eine lange Sperre. Nach der 1:3-Niederlage im Clásico gegen Real Madrid hatte der Niederländer den Video Assistant Referee (VAR) scharf kritisiert. Das technische Hilfsmittel tauche nur auf, "um Entscheidungen gegen Barcelona zu fällen", hatte sich Koeman nach der Partie echauffiert. Hintergrund war unter anderem ein nach Videobeweis an Real zugesprochener strittiger Elfmeter, den Sergio Ramos zur 2:1-Führung verwandelte.

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Barca-Profi Clement Lenglet hatte den Real-Kapitän nach einem Kroos-Freistoß im Strafraum zu Fall gebracht. Zwar setzte auch Ramos seinen Körper ein, doch Lenglet ließ das Trikot seines Gegenspielers nicht los. Der Videoschiedsrichter bestätigte den Elfmeterpfiff des Schiedsrichters. Zum Unmut von Koeman, dem nun ein Nachspiel droht.

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Das Schiedsgericht des spanischen Fußballverbandes RFEF hat ein Verfahren gegen den Barcelona-Coach eingeleitet. Theoretisch könnte der 57-Jährige bis zu zwölf Spielen gesperrt werden. Im prestigeträchtigen Duell in der Liga gewannen die Königlichen dank Treffern von Federico Valverde, Ramos und Luka Modric. Für Barcelona hatte Jungstar Ansu Fati getroffen.