20. August 2019 / 19:12 Uhr

Zoff wegen Transfer zu Eintracht Frankfurt: Dost-Berater reagiert auf Vorwürfe von Sporting Lissabon

Zoff wegen Transfer zu Eintracht Frankfurt: Dost-Berater reagiert auf Vorwürfe von Sporting Lissabon

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bas Dost würde Sporting Lissabon gern in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen.
Bas Dost würde Sporting Lissabon gern in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen. © imago images / GlobalImagens
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Wird der angestrebte Wechsel von Bas Dost zu Eintracht Frankfurt jetzt zur Transfer-Schlammschlacht? Sein aktueller Klub Sporting Lissabon hatte behauptet, dass der Stürmer noch auf Zahlungen der Portugiesen besteht. Daraufhin meldete sich nun die Dost-Seite zu Wort. 

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Rund um den Bundesliga-Auftakt von Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende gegen 1899 Hoffenheim hatte sich Fredi Bobic noch sehr optimistisch gezeigt, dass der Transfer von Bas Dost von Sporting Lissabon zu den Hessen in den darauffolgenden Tagen über die Bühne geht. Nun gibt es scheinbar aber doch noch einige Hürden, die für ein Zustandekommen des Deals noch zu nehmen sind.

Dost-Berater: Behauptung von Sporting "schlichtweg falsch"

Denn nachdem sein aktueller Arbeitgeber mitgeteilt hatte, dass „kurzfristige finanzielle Forderungen des Spielers“ einen Wechsel noch verhindern würden, meldete sich daraufhin am Dienstagnachmittag die Dost-Seite zu Wort. "Wir sind verwundert darüber, in welcher Art und Weise Sporting seinen Spieler Bas Dost, den besten Torjäger der letzten drei Jahre, in einem Statement öffentlich verunglimpft", hieß es in einer Mitteilung der Berater-Agentur Think Forward, die dem SPORTBUZZER vorliegt. "Die Behauptung des Klubs, der Spieler oder wir als Agentur hätten nun im Zuge der Verhandlungen über einen Transfer zu Eintracht Frankfurt in letzter Minute neue Forderungen gestellt, ist schlichtweg falsch."

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In der Erklärung gibt der Dost-Berater Gunther Neuhaus zu verstehen, dass der portugiesische Verein selbst einen Abgang des Niederländers forciert habe. "Der Klub hat uns im Juli mitgeteilt, dass Bas aus finanziellen Gründen verkauft werden muss, da Sporting sein Gehalt nicht mehr bezahlen kann. Die Vereinsführung erklärte unmissverständlich, es werde kein Platz mehr für Bas im Team geben, er werde nicht mehr spielen und müsse gehen."

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Bas Dost hat auf "Abschied mit Stil" gehofft

Die Aussagen von Dosts aktuellem Klub kann die Berater-Agentur des Spielers nicht nachvollziehen. "Noch 2018 nach dem gewaltsamen Hooligan-Angriff in Alcochete schlug er deutlich lukrativere Angebot anderer Top-Klubs aus und erneuerte auf Bitten der Sporting-Führung seinen Vertrag", heißt es. Und weiter: "Nun hätte er auf einen Abschied mit Stil gehofft..." Nach SPORTBUZZER-Informationen dürfte ein Transfer des Angreifers an den Main trotzdem in den nächsten Tagen über die Bühne gehen.

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Die Eintracht wollte Dost als Nachfolger für den zu West Ham abgewanderten Torjäger Sebastien Haller verpflichten. Der Franzose hatte den Klub für etwa 45 Millionen Euro in Richtung England verlassen. Die Frankfurter sollen rund neun Millionen Euro für Dost investieren wollen. In der Bundesliga war der Niederländer von 2012 bis 2016 bereits für den VfL Wolfsburg aktiv gewesen. Für die Niedersachsen markierte der 1,96 Meter große Angreifer in 85 Bundesligapartien 36 Tore. Sein Highlight: Beim 5:4-Sieg in Leverkusen (dem ersten Wolfsburger Sieg bei Bayer überhaupt) machte Dost am 14. Februar 2015 vier Tore.

Auch in Portugal zeigte sich Dost treffsicher (76 Toren in 84 Ligaspielen). In der Saison 2016/17 wurde Dost mit 34 Treffern Torschützenkönig in der portugiesischen Primeira Liga. Vor einigen Wochen war der Angreifer mit einem Wechsel zum FC Schalke 04 in Verbindung gebracht worden.

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