17. Februar 2021 / 21:29 Uhr

Nur noch Zehnter: TKH-Frauen verlieren bei den Angels Nördlingen mit 67:85

Nur noch Zehnter: TKH-Frauen verlieren bei den Angels Nördlingen mit 67:85

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainerin Juliane Höhne konnte mit den TKH-Frauen nicht viel ausrichten im bayerischen Nördlingen.
Trainerin Juliane Höhne konnte mit den TKH-Frauen nicht viel ausrichten im bayerischen Nördlingen. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Basketball-Frauen des TK Hannover sind auf Platz zehn in der 1. Bundesliga abgerutscht. Beim 65:87 (29:53) bei den Angels Nördlingen lief das Team von Trainerin Juliane Höhne früh einem Rückstand hinterher. Vergeblich.

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Die lange Anreise hat sich nicht gelohnt: Die Bundesliga-Basketballerinnen des TK Hannover waren fünf Stunden bis zur Halle der Angels Nördlingen unterwegs. Letztlich verlor das Team von Trainerin Juliane Höhne mit 65:87. Noch vor nicht mal einem Monat hatten die TKH-Frauen im gleichen Duell zu Hause mit 78:67 gewonnen. Dieses Mal war es eine eindeutige Nummer. 

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Vor allem in den ersten beiden Vierteln klappte wenig. Relativ schnell stand es 8:0 für die Gastgeberinnen, im Verlauf kam die Höhne-Fünf auf 19:22 ran, kassierte dann aber neun Punkte in Folge. Zur Halbzeit stand es 29:53. Höhne: „Wir waren dem Druck des Gegners von Anfang an nicht gewachsen. Es zieht sich die ganze Saison schon hin, dass wir Probleme kriegen, wenn Gegner aggressiv und mit viel Druck agieren.“

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Play-offs sind in Gefahr

Diesem Druck konnte das Team nach der ersten Halbzeit zumindest etwas besser Stand halten, Nördlingen spielte aber weiter stark auf. Höhne stellte etwas um, um Angels erfolgreichste Spielerin Respect Montia Keaosha Leaphart (33 Punkte) in Zaum zu halten.

Im Kampf um die Play-offs war es ein Rückschlag für das Team. Nur die acht besten Mannschaften schaffen es in die Finalrunde. Vor der Partie lagen die Hannoveranerinnen auf Rang acht, dieser ist nun weg. Die Nördlinger – mit noch drei Spielen weniger auf dem Konto – zogen punktemäßig gleich, haben aber die bessere Wurfdifferenz. Auch der spielfreie TV Saarlouis ist vorbeigezogen.

In den ausstehenden fünf Begegnungen ist das Team nun gefordert. Höhne: „Wir müssen hart an uns arbeiten.“ Das nächste Spiel steht am Sonntag (16 Uhr) an. Dann reisen Höhne und Co. zu den Panthers aus Osnabrück.

TK Hannover: Tarasava (17), Gorsic (10), Gardner (9), Koniali (8), Brown (6), Schaake, Peek (je 5), Masic, Stammberger (je 2), Koop (1)