13. Januar 2021 / 20:14 Uhr

Basketball: Seawolves kassieren dritte Saisonniederlage und verlieren Topspieler

Basketball: Seawolves kassieren dritte Saisonniederlage und verlieren Topspieler

Marten Vorwerk
Ostsee-Zeitung
Brad Loesing (r., hier in einer früheren Partie erzielte 19 Punkte, konnte die Niederlage der Seawolves aber nicht verhindern.
Brad Loesing (r., hier in einer früheren Partie erzielte 19 Punkte, konnte die Niederlage der Seawolves aber nicht verhindern. © Gunnar Rosenow
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Mit 76:82 unterlagen Rostocks Zweitliga-Basketballer in Kirchheim. Behnam Yakhchali verletzt sich im ersten Viertel. Seewölfe bleiben aber Tabellenführer.

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Noch drei Minuten waren zu spielen im ersten Viertel der Partie der Seawolves bei den Kirchheim Knights, als sich Rostocks Topscorer der Saison Behnam Yakhchali verletzte. Ohne Fremdeinwirkung knickte der iranische Nationalspieler um und hielt sich sofort seinen Knöchel. Von seinen Mitspielern musste er vom Platz getragen werden. Yakhchali kehrte nicht auf das Feld zurück. Wie schlimm die Verletzung des 25-Jährigen ist, ist noch unklar.

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Sein Team konnte ohne ihren Spielmacher nicht an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und verlor gestern Abend nach drei Siegen in Serie mit 76:82 in Baden-Württemberg. Co-Trainer Christian Held, der Coach Dirk Bauermann (Blinddarmentzündung) vertrat, resümierte: „21 Ballverluste sind zu viel. Kirchheim hat das clever ausgenutzt. Uns hat ohne Behnam und Chris Carter etwas der Kopf gefehlt.“

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Die Seewölfe hatten von Beginn an Probleme mit der aggressiven Verteidigung der Gastgeber. Viele Ballverluste prägten die ersten Halbzeit der Mecklenburger, die mit 34 Punkten ihren schwächsten ersten Durchgang der Saison spielten. Das Aufbauspiel stockte, auch weil neben Yakhchali mit Chris Carter und Filip Skobalj zwei weitere Spieler, die auf der Pointguard-Position eingesetzt werden können, nicht zur Verfügung standen.

Da aber auch Kirchheim in der Offensive seine Schwierigkeiten hatte, betrug der Rückstand der Rostocker zur Pause nur vier Zähler (34:38).

Im dritten Viertel gelang es den Seawolves dann immerhin die Quote der Ballverluste zu verringern. Dennoch gingen sie mit einem Fünf-Punkte-Rückstand in den letzten Spielabschnitt. Sie bäumten sich noch einmal auf, mussten am Ende aber ihre dritte Saisonniederlage hinnehmen.

Bitter: Im letzten Viertel humpelte auch noch Brad Loesing vom Feld. Für die Seawolves geht es nun vor allem darum die Verletzungen auszukurieren und die Niederlage zu analysieren. Viel Zeit bleibt dafür aber nicht. Schon am Sonntag empfängt der Tabellenführer in der Stadthalle die Tigers Tübingen.

Seawolves: Loesing 19 Punkte/3 Rebounds, Veideman 18/4, Theis 15/3, Wright 8/8, Reischel 8/5, Gloger 3/1, Jost 3/1, Ilzhöfer 2/7, Yakhchali 0/2.