28. August 2019 / 17:26 Uhr

Deutsche Basketballer bestehen WM-Generalprobe: Sieg über Australien

Deutsche Basketballer bestehen WM-Generalprobe: Sieg über Australien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder hat die Nationalmannschaft zum Sieg geworfen.
Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder hat die Nationalmannschaft zum Sieg geworfen. © imago images / kolbert-press
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Die deutschen Basketballer dürfen selbstbewusst in die WM starten. Bei der Generalprobe bezwingt das Team um Anführer Dennis Schröder den USA-Schreck Australien. Nun hofft Trainer Henrik Rödl auf die Rückkehr eines wichtigen Leistungsträgers.

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Mit einer eindrucksvollen Generalprobe gegen Mitfavorit Australien haben die deutschen Basketballer um Dennis Schröder letzten Schwung für die WM in China geholt. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl setzte sich am Mittwoch in Jiangmen vier Tage vor dem WM-Auftakt mit 74:64 (45:29) gegen den Asienmeister durch und bewies seine Medaillen-Ambitionen.

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Schröder war mit 15 Zählern bester Werfer für die Auswahl des DBB. Im siebten Vorbereitungsspiel war es der sechste Sieg für die deutsche Mannschaft. „Das war eine gute Generalprobe für Sonntag“, lobte Rödl nach der vor allem im dritten Viertel sehr harten Partie. „Ich finde, dass wir in vielen Phasen ganz gut ausgesehen und den Druck ausgehalten haben. Die Australier können wahrscheinlich besser spielen und besser treffen, aber wir haben es ihnen schwer gemacht.“

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Bundestrainer muss vor der WM noch einen Spieler streichen

Der am Knöchel verletzte Schröder-Ersatz Maodo Lo wurde erneut geschont. „Wir hoffen, dass er morgen wieder einsteigt. Ich glaube, das wird der Mannschaft helfen“, sagte Rödl. Bis Freitag muss der Bundestrainer nun noch einen Spieler streichen und seinen endgültigen Zwölfer-Kader benennen.



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Zum WM-Start geht es nun am Sonntag gegen Mitfavorit Frankreich. Anschließend stehen in der Vorrunde Duelle mit den Außenseitern Dominikanische Republik und Jordanien an. In der Zwischenrunde könnte Australien wieder zum deutschen Gegner werden. Zuletzt hatte der Olympia-Vierte von 2016 für Aufsehen gesorgt und Titelverteidiger USA die erste Niederlage seit knapp 13 Jahren zugefügt, wenn NBA-Profis für die Amerikaner auf dem Parkett stehen.

Deutsche Basketballer von Beginn an konzentriert

„Wir wollen den Test nutzen, um den letzten Feinschliff zu bekommen, und ich glaube, dann sind wir bereit für die WM“, hatte Rödl vor der Partie gesagt. Dafür sollte es nach dem starken Auftritt für das deutsche Team direkt wieder zurück in den rund drei Stunden per Bus entfernten Vorrunden-Spielort Shenzhen gehen.

Vier Tage nach der mäßigen Leistung bei der Niederlage gegen Japan in der Olympia-Arena von Saitama zeigte sich die DBB-Auswahl bestens erholt und von Beginn an sehr konzentriert. Center Johannes Voigtmann kam mit perfekter Trefferquote auf zehn Punkte in der ersten Halbzeit, bei den Rebounds dominierte das deutsche Team die physischen Australier um den früheren NBA-Meister Andrew Bogut.

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Deutscher Sieg schon vor letztem Viertel klar

Aufbauspieler Schröder fand zwar zunächst nicht seinen Wurfrhythmus, ließ sich davon aber nicht beirren. Mit einem getroffenen Wurf von mehr als einen Meter hinter der Dreierlinie vergrößerte der 25-Jährige die Führung auf 36:22, Maximilian Kleber traf kurz vor der Pause binnen kurzer Zeit ebenfalls zwei Distanzversuche.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich, dass beide Teams den letzten Test durchaus ernst nahmen. Australiens NBA-Center Aron Baynes schubste Schröder zu Boden, der jedoch die Ruhe behielt. „Wir haben gesehen wie tough das Niveau bei der WM physisch sein wird“, sagte Voigtmann. „Da denkst du dir, ob das unbedingt sein muss, vier Tage, bevor die WM losgeht."

Durch den Treffer von Bayern Münchens Danilo Barthel ging das deutsche Team mit einem 62:43 ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt schlichen sich zwar Unkonzentriertheiten ein, so dass Australien noch einmal näher herankam. Schröder musste nach seinem fünften Foul kurz vor Ende auf die Bank - der deutsche Sieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

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