25. September 2022 / 13:43 Uhr

Basler spricht nach DFB-Debakel von einer "Vollkatastrophe" – Müller und Hummels scharf kritisiert

Basler spricht nach DFB-Debakel von einer "Vollkatastrophe" – Müller und Hummels scharf kritisiert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mario Basler (mitte) kritisiert das DFB-Team um Thomas Müller (l.) und sieht keine Chance für Mats Hummels.
Mario Basler (mitte) kritisiert das DFB-Team um Thomas Müller (l.) und sieht keine Chance für Mats Hummels. © IMAGO/Christian Schroedter/Moritz Müller/Matthias Koch (Montage)
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Nach dem Debakel der DFB-Elf gegen Ungarn spricht Ex-Profi Mario Basler von einer "Vollkatastrophe" und hat "Angst" mit Blick auf die kommende WM in Katar. Laut ihm wäre das Viertelfinale schon als Erfolg einzustufen. Auch Mats Hummels und Thomas Müller kritisierte der frühere Nationalspieler scharf.

Der frühere Bayern-Profi Mario Basler hat mit Blick auf die WM kein gutes Gefühl bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Ich habe Angst", sagte der ehemalige Nationalspieler am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1. "Die Tendenz geht ganz klar in die falsche Richtung."

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Die 0:1-Niederlage der DFB-Elf von Bundestrainer Hansi Flick gegen Ungarn sei eine "Vollkatastrophe" gewesen. "Nichts gegen Ungarn, aber da erwarte ich ein anderes Auftreten", sagte Basler.

Seiner Meinung nach sollte die Anspruchshaltung beim DFB vielleicht eine andere sein. "Ich habe vor zwei Jahren schon gesagt: Wir müssen einfach wieder dahin kommen, dass wir nicht mehr die beste Nation auf dieser Welt sind, sondern dass andere Nationen aufgeholt haben, dass andere Nationen besser geworden sind", sagte Basler. Vielleicht sollte man auch mal mit einem "Viertelfinale zufrieden sein, weil wir nicht mehr die große Nation sind, die wir eigentlich mal waren", sagte der 53-Jährige.

Einer der laut Basler nicht Teil des WM-Kaders sein sollte ist Mats Hummels: "Der hat keine Chance bei der Nationalmannschaft." Basler geht sogar soweit und behauptet eine erneute Berufung des Dortmunder-Verteidigers wäre "ein Armutszeugnis für alle Innenverteidiger, die in den letzten zwei Jahren Nationalmannschaft gespielt haben." Hinter Kai Havertz würde der ehemalige Münchener nicht Thomas Müller aufstellen, dort benötige man "Fußballer", weshalb er Ilkay Gündogan vor dem Vize-Kapitän sieht.

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