03. November 2019 / 09:17 Uhr

Schweinsteiger über möglichen Bayern-Abschied von Thomas Müller: "Luftveränderung kann guttun"

Schweinsteiger über möglichen Bayern-Abschied von Thomas Müller: "Luftveränderung kann guttun"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bastian Schweinsteiger kann sich vorstellen, dass Thomas Müller den FC Bayern verlässt.
Bastian Schweinsteiger kann sich vorstellen, dass Thomas Müller den FC Bayern verlässt. © Getty
Anzeige

Bastian Schweinsteiger kann sich vorstellen, dass Thomas Müller den FC Bayern vorzeitig verlässt. Der Weltmeister machte es selbst vor, als er 2015 zu Manchester United wechselte. Das Verhältnis von Müller zu Bayern-Trainer Niko Kovac gilt als angespannt.

Anzeige
Anzeige

Tritt Thomas Müller in die Fußstapfen von Bastian Schweinsteiger? Ähnlich wie sein Weltmeister-Kollege könnte Müller den FC Bayern München zum Ende seiner Karriere verlassen, um zu einem anderen Verein zu wechseln. Schweinsteiger hatte das nach einer Dekade beim FCB vorgemacht, als er 2015 zu Manchester United wechselte. Bayern ohne Schweinsteiger schien damals ebenso unvorstellbar, wie es der Rekordmeister heute ohne Müller ist. Dennoch würde Schweinsteiger seinem früheren Mitspieler raten, zum Abschluss der Laufbahn etwas Neues zu wagen.

"Eine Luftveränderung kann zum Ende der Karriere gut tun", erklärte Schweinsteiger, der demnächst als TV-Experte in der ARD einsteigt, in einem Interview mit der Bild am Sonntag. Zumindest sei das bei ihm so gewesen. Daran, dass Müller sich auch bei einem anderen Verein durchsetzen könnte, hat Schweinsteiger keine Zweifel. "Thomas hat immer noch sehr, sehr große Qualitäten", sagte der 35-Jährige, der zuletzt für Chicago Fire aktiv war, wo er vor wenigen Wochen seine Karriere beendete.

Bastian Schweinsteiger: Seine Karriere in Bildern

Bastian Schweinsteiger ist einer der größten deutschen Fußballer aller Zeiten. Der Mittelfeldspieler hatte unter anderem großen Anteil am Weltmeistertitel 2014. Der <b>SPORT</b>BUZZER blickt zurück auf seine Karriere. Zur Galerie
Bastian Schweinsteiger ist einer der größten deutschen Fußballer aller Zeiten. Der Mittelfeldspieler hatte unter anderem großen Anteil am Weltmeistertitel 2014. Der SPORTBUZZER blickt zurück auf seine Karriere. ©
Anzeige

Schweinsteiger: Thomas Müller wäre für ManUnited "sicher eine Bereicherung"

Auch einen möglichen Verein für Müller hat Schweinsteiger im Kopf - Manchester United, der Klub, der ihn selbst vor vier Jahren verpflichtete und nun auch an den Diensten Müllers interessiert sein soll. Für ManUtd sei der 30-jährige Müller "sicher eine Bereicherung", erklärte Schweinsteiger. Allerdings ist fraglich, ob Müller sich den englischen Rekordmeister antun würde, denn United kriselt seit Jahren und steht in der Premier League unter Bayern-Schreck Ole Gunnar Solskjaer aktuell nur auf dem zehnten Platz.

Mehr zum FC Bayern

Dass Müller überhaupt bei anderen Klubs im Gespräch ist, liegt am angespannten Verhältnis zu Trainer Niko Kovac. Beim 1:5-Debakel gegen Eintracht Frankfurt stand der Weltmeister zwar in der FCB-Startelf, das war zuletzt allerdings eher Ausnahme als die Regel. Müller, der gegen die SGE sein 500. Spiel für die Bayern absolvierte, soll Medienberichten zufolge deshalb über einen Abschied nachdenken.

Verhältnis zwischen Thomas Müller und Bayern-Trainer Niko Kovac angespannt

Davon will man beim FCB allerdings nichts wissen. „Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs bleiben“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor zwei Wochen. „Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein“, unterstrich Rummenigge. Zuletzt war der 30 Jahre alte Angreifer unter Trainer Niko Kovac nur Ersatzspieler. Kovac hatte vor einigen Wochen erklärt, dass Ex-Nationalspieler Müller seine Chancen bekommen werde, wenn „Not am Mann“ sei.

Bayern-Coach Niko Kovac kämpferisch: "Ich gebe nie auf"

Schweinsteiger hofft auf Kovac-Verbleib beim FC Bayern: "Ich drücke ihm die Daumen"

„Niko und Thomas haben sich am vergangenen Sonntag ausgesprochen. Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel“, sagte Rummenigge Mitte Oktober. Müller habe die Reaktion gezeigt, die der Klub wolle: „Er muss trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich.“

Schweinsteiger hofft, dass Kovac mit dem FCB noch die Kurve kriegt. „Ich schätze Niko und drücke ihm die Daumen. Er hat letztes Jahr geschafft, noch das Double zu holen und ich hoffe, dass er es auch diesmal wieder hinbekommt“, sagte Schweinsteiger in dem BamS-Interview, das allerdings vor der 1:5-Niederlage in Frankfurt geführt wurde.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt