29. Oktober 2020 / 11:18 Uhr

Trainer Baumgart reagiert auf Kritik von Ex-Paderborn-Profi Sabiri: "Fehler, dass wir ihn geholt haben"

Trainer Baumgart reagiert auf Kritik von Ex-Paderborn-Profi Sabiri: "Fehler, dass wir ihn geholt haben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Steffen Baumgart (links) vom SC Paderborn hat die kritischen Aussagen seines Ex-Spielers Abdelhamid Sabiri scharf zurückgewiesen.
Trainer Steffen Baumgart (links) vom SC Paderborn hat die kritischen Aussagen seines Ex-Spielers Abdelhamid Sabiri scharf zurückgewiesen. © imago images/foto2press/Hübner/Pool (Montage)
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Trainer Steffen Baumgart vom SC Paderborn hat scharf auf brisante Aussagen des jetzt für Ascoli Calcio spielenden früheren Paderborn-Profis Abdelhamid Sabiri reagiert. Unter anderem attestierte Baumgart dem 23-Jährigen im "Westfalenblatt" eine "mangelhafte Selbstwahrnehmung".

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Trainer Steffen Baumgart vom SC Paderborn hat die brisanten Aussagen seines Ex-Spielers Abdelhamid Sabiri mit scharfen Worten zurückgewiesen. Baumgart attestierte dem 23-Jährigen, der inzwischen beim italienischen Zweitligisten Ascoli Calcio spielt, gegenüber dem Westfalenblatt unter anderem eine "mangelhafte Selbstwahrnehmung" und meinte, es wäre besser gewesen, "er hätte die Klappe gehalten".

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Baumgart ärgert sich über die Äußerungen des im August 2019 zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger Paderborn gewechselten Sabiri, die dieser im Podcast Serieamore getroffen hatte. Dort hatte der offensive Mittelfeldspieler über das Abschneiden des späteren Absteigers unter anderem gesagt: "Ich denke, dass wir die Spieler hatten, um in der Liga zu bleiben. Wenn man zur Halbzeit 3:0 in Dortmund führt, kann einem keiner erzählen, dass man nicht bundesligatauglich ist." Damit bezog sich Sabiri auf das SCP-Gastspiel beim BVB, der nach einem 0:3-Rückstand noch zu einem 3:3-Remis kam, im November 2019. Er selbst wurde in dieser Begegnung kurz vor der Pause für den angeschlagenen Sebastian Vasiliadis eingewechselt, als es schon 3:0 für die Ostwestfalen stand.

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Der Trainer, der auch nach dem Wiederabstieg in die 2. Liga im Amt blieb, kanzelte seinen früheren Spieler für diese Worte ab. "Gerade dieses 3:3 hat gezeigt, warum wir nicht die Qualität hatten, und er auch nicht." Zu der Frage, warum er bei Baumgart zuletzt keine Rolle mehr gespielt habe, merkte Sabiri an, er habe in der Vorsaison bei drei der vier Paderborner Siege auf dem Platz gestanden. "Das ist doch keine so schlechte Statistik. Von daher habe ich es nicht wirklich verstanden." Baumgarts eindeutige Replik: "Wenn ein Spieler 24 Einsätze in einer Saison hat, ist es nicht so unwahrscheinlich, dass er auch mal bei Siegen auf dem Platz steht. Ich hatte dennoch nie das Gefühl, dass Hamid unserer Mannschaft in irgendeiner Form geholfen hat." Im Nachhinein sei es ein Fehler gewesen, "dass wir ihn geholt haben." Baumgart unterstellte Sabiri sogar Egoismus: "Er arbeitet für keine Mannschaft, er arbeitet nur für sich.