01. Oktober 2022 / 09:46 Uhr

"Alles vermissen lassen": Bayer-Sportchef Rolfes fordert "kurzfristig Erfolge" – Mauern bei Trainer Seoane

"Alles vermissen lassen": Bayer-Sportchef Rolfes fordert "kurzfristig Erfolge" – Mauern bei Trainer Seoane

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei Bayer Leverkusen setzt sich die Enttäuschung fort.
Bei Bayer Leverkusen setzt sich die Enttäuschung fort. © Getty Images/IMAGO/Eibner (Montage)
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Nach der deutlichen Niederlage gegen den FC Bayern sieht die Lage bei Bayer Leverkusen auch nach der Länderspielpause düster aus. Sportchef Simon Rolfes übt deutliche Kritik und fordert eine schnelle Wende. Auf Spekulationen um Trainer Gerardo Seoane geht er nicht ein.

Nach dem ernüchternden 0:4 beim FC Bayern München fordert Leverkusens Sportchef Simon Rolfes eine schnelle Reaktion der Mannschaft um Trainer Gerardo Seoane. "Es sind alle gefordert und alle in der Verantwortung, Dienstag in der Champions League ein ganz anderes Auftreten zu zeigen. Da ist jeder in der Verantwortung", sagte Rolfes in der Nacht zum Samstag in der Münchner Allianz Arena.

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Auf das klare Bekenntnis von Bayers Klub-Chef Fernando Carro zu Seoane ging Rolfes auf Nachfrage nicht näher ein. "Alle sind in der Verantwortung, dass wir kurzfristig Erfolge brauchen und kurzfristig ein anderes Auftreten. Das ist das Entscheidende, womit wir uns beschäftigen sollten - und nicht mit anderen Dingen", sagte der Ex-Profi. Am Dienstag steht für Bayer Leverkusen das Champions-League-Spiel beim FC Porto an.

Beim Gastspiel in München habe die Mannschaft "alles vermissen lassen" und sei "chancenlos von der ersten Minute" an gewesen, kritisierte der 40-jährige Rolfes. "Das muss man aufarbeiten. Keine Frage, dass man nicht einfach zur Tagesordnung übergeht." Es sei "nicht zu akzeptieren, wie wir gespielt haben", schimpfte Ex-Nationalspieler Rolfes.

Seoane: "Lage sehr ernst zu nehmen"

Zuvor hatte Trainer Seoane die Situation nach der deutlichen Niederlage ebenfalls nicht beschönigt. Bayer ist auf Platz 16 abgerutscht und damit in der Abstiegszone angekommen. "Die Tabelle zeigt immer die momentane Lage - und die ist sehr ernst zu nehmen", sagte der Schweizer in der Pressekonferenz nach dem Spiel.

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Mit nur einem Sieg und fünf Punkten aus den ersten acht Saisonspielen habe man "unterperformt", sagte der 43-Jährige. Nicht nur das Resultat gegen die Bayern sei korrekt, sondern ein klarer Leistungsunterschied sei auch zu sehen gewesen. Als größte Schwachstelle bezeichnete der Trainer "die Zweikampfschwäche mit und gegen den Ball". Trotzdem wirkte er nicht entmutigt: "Wir vertrauen unseren Qualitäten."

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