27. Juni 2020 / 17:39 Uhr

Europapokal-Teilnehmer fix: Gladbach in der Champions League - Hoffenheim sicher in Europa League

Europapokal-Teilnehmer fix: Gladbach in der Champions League - Hoffenheim sicher in Europa League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jubeln über Qualifikation zur Champions- und Europa League: Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim.
Jubeln über Qualifikation zur Champions- und Europa League: Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim. © Martin Rose, Lars Baron/Getty Images
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Borussia Mönchengladbach hat den vierten Platz verteidigt und zieht damit direkt in die Champions League ein. Auch die TSG Hoffenheim kann nach dem Kantersieg gegen den BVB feiern: Sie machte die Europa-League-Gruppenphase fix. Wolfsburg muss hingegen in die Qualifikation.

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Es war ein enges Rennen! Borussia Mönchengladbach hat am 34. Spieltag den letzten verbleibenden Champions-League-Platz gegen Bayer Leverkusen verteidigt. Gladbach reichte ein 2:0 gegen Hertha BSC. Der 1:0-Erfolg von Leverkusen gegen Hertha BSC war nicht mehr ausschlaggebend. Die Mannschaft von Peter Bosz spielt dadurch "nur" in der Europa League.

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Damit nahm Gladbach Revanche für den Schlussspurt der vergangenen Saison. Im Mai 2015 verlor die Borussia zu Hause gegen Borussia Dortmund mit 0:2, während Bayer Leverkusen gegen Hertha BSC mit 5:1 gewann - und noch an Gladbach vorbeizog.

Gladbach kann mit 15 Millionen Euro planen

„Wenn wir das ganz große Ziel erreichen würden, dann würde uns das nicht nur sportlich gut tun. Sondern wir hätten dann auch als Verein ganz andere Möglichkeiten, über diese Krise hinweg zu kommen", hatte Gladbachs Geschäftsführer Max Eberl im Vorfeld der Partie gegen Hertha gesagt. Nun kann er also mit den Planungen für die kommende Saison starten.

50 ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach – wo sind sie gelandet?

Juan Arango, Marko Marin und Mo Idrissou - nur drei ehemalige Gladbach-Stars, die nicht nur Fohlen-Fans ein Begriff sind. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt 50 Ex-Borussen und was aus ihnen wurde. Zur Galerie
Juan Arango, Marko Marin und Mo Idrissou - nur drei ehemalige Gladbach-Stars, die nicht nur "Fohlen"-Fans ein Begriff sind. Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Borussen und was aus ihnen wurde. ©

Durch das Erreichen der Champions League kann Borussia Mönchengladbach mit mindestens 15 Millionen Euro planen, die jeder Verein in der Gruppenphase als Startgeld erhält. Zuletzt wurde Gladbach 2016 Vierter - und musste damals noch durch die Qualifikation für die Champions League. Trost für Leverkusen: Die Werkself ist noch in der Europa League vertreten und könnte mit dem Sieg beim Finalturnier in Nordrhein-Westfalen doch noch in die Champions League einziehen.

Hoffenheim schafft Sprung in Europa-League-Gruppenphase

Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich derweil im letzten Saisonspiel bei Borussia Dortmund die direkte Europa-League-Teilnahme gesichert. Durch den 4:0-Sieg gegen Borussia Dortmund und die zeitgleiche 0:4-Niederlage des VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern hat sich die TSG den sechsten Rang gesichert - und schafft dadurch den direkten Sprung in die Europa League. Der VfL Wolfsburg muss in die Qualifikation.

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Saison 1992/1993: Im Olympiastadion München besiegt Olympique Marseille den AC Mailand mit 1:0. Der deutsche Nationalspieler Rudi Völler (links) steht bis zur 78. Minute auf dem Platz. Zur Galerie
Saison 1992/1993: Im Olympiastadion München besiegt Olympique Marseille den AC Mailand mit 1:0. Der deutsche Nationalspieler Rudi Völler (links) steht bis zur 78. Minute auf dem Platz. ©

Los geht es für die Champions-League-Starter am 20. Oktober. Dann steht der erste Spieltag in der Gruppenphase an. Für die Europa-League-Klubs geht es am 22. Oktober los. Der VfL Wolfsburg startet hingegen schon in der Qualifikation für die Europa League - die beginnt ab Ende August. Damit muss der VfL rund zwei Monate vor allen deutschen Europapokal-Teilnehmern international spielen.

Darum reicht der siebte Platz zur Europa-League-Qualifikation

Nach dem Einzug von Titelverteidiger FC Bayern München (2:1 gegen Eintracht Frankfurt) und Bayer Leverkusen (3:0 beim 1. FC Saarbrücken) ins DFB-Pokalfinale reicht auch Platz sieben in der Bundesliga für einen internationalen Startplatz in der kommenden Saison.