15. November 2020 / 11:57 Uhr

"Eine Sauerei": Bayer-Boss Völler platzt wegen Länderspiel-Abstellung von Aranguiz der Kragen

"Eine Sauerei": Bayer-Boss Völler platzt wegen Länderspiel-Abstellung von Aranguiz der Kragen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Charles Aranguiz wurde für die chilenische Nationalmannschaft nominiert, obwohl er angeschlagen ist. Rudi Völler kann das nicht nachvollziehen.
Charles Aranguiz wurde für die chilenische Nationalmannschaft nominiert, obwohl er angeschlagen ist. Rudi Völler kann das nicht nachvollziehen. © imago images/Montage
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Bayer Leverkusen muss zurzeit auf gleich vier südamerikanische Spieler verzichten - drei von ihnen verletzten sich auf Länderspielreisen. Sportchef Rudi Völler ärgert sich besonders über den Ausfall von Kapitän Charles Aranguiz. Er geht den Verband Chiles hart an.

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Die Verletzung von Kapitän Charles Aranguiz erzürnt Bayer 04 Leverkusen. Sport-Geschäftsführer Rudi Völler wirft dem Fußballverband von Chile nun wörtlich "eine Sauerei" vor, weil der Mittelfeldspieler nominiert worden war. "Auch wenn Spieler angeschlagen sind, müssen sie kommen - und spielen", schimpfte Völler in der Bild am Sonntag.

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Aránguiz war von den Chilenen zu den Spielen gegen Uruguay und Kolumbien vor einem Monat angefordert worden und kehrte anschließend mit Achillessehnenproblemen zurück. Trotzdem spielte der 31-Jährige anschließend auch für Bayer in der Bundesliga beim FSV Mainz 05. Seitdem fehlt der Mittelfeldspieler den Rheinländern.

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Leverkusen ist derzeit von Verletzungssorgen gebeutelt - insbesondere bei seinen Südamerikanern. Im Oktober hatte sich Neuzugang Santiago Arias bei einer Länderspielreise mit Kolumbien einen Wadenbeinbruch zugezogen. Am Freitag wurde Exequiel Palacios von seinem paraguayaischen Gegenspieler Angel Romero umgetreten. Auch der junge Mittelfeldspieler wird monatelang ausfallen - genau wie der Brasilianer Paulinho, der sich noch von einem Kreuzbandriss erholt. "Das trifft uns in der Summe sehr hart, weil uns vier hervorragende Spieler fehlen", sagte Sportdirektor Simon Rolfes der BamS.