09. Juni 2020 / 22:36 Uhr

Regionalligist 1. FC Saarbrücken chancenlos: Bayer Leverkusen zieht mit 3:0 ins DFB-Pokal-Finale ein

Regionalligist 1. FC Saarbrücken chancenlos: Bayer Leverkusen zieht mit 3:0 ins DFB-Pokal-Finale ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer steht im Finale: Leverkusens Lucas Alario (2.v.r) nach seinem Treffer zum 2:0 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken. 
Bayer steht im Finale: Leverkusens Lucas Alario (2.v.r) nach seinem Treffer zum 2:0 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken.  © (c) epa Pool
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Bayer Leverkusen steht als erster Teilnehmer des DFB-Pokalfinals fest. Beim 1. FC Saarbrücken gewann der Bundesligist souverän mit 3:0. Der Underdog verpasste nach dem historischen Halbfinaleinzug die Gelegenheit, auch als erster Regionalligist zum Endspiel nach Berlin zu fahren. 

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Die DFB-Pokal-Erfolgsgeschichte von Regionalligist 1. FC Saarbrücken wurde am Dienstagabend von Bayer Leverkusen beendet. Der Bundesligist schaltete den Underdog durch einen 3:0-Sieg im Halbfinale aus - und zog damit ins Finale ein, das am 4. Juli im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. Der Endspiel-Gegner der Mannschaft von Trainer Peter Bosz wird am Mittwochabend zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt (zum SPORTBUZZER-Liveticker) ermittelt.

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Es dauerte gerade mal elf Minuten, bis Leverkusens Moussa Diaby den Großteil der Saarbrücker Hoffnungen auf eine weitere Pokalsensation begrub. Bei seinem Treffer per Direktabnahme nach feinem Zuspiel von Kerem Demirbay zeigte sich die ganze Klasse der zwei Bundesliga-Profis. Nur acht Minuten später traf auch Lucas Alario, der den verletzten Kai Havertz im Bayer-Angriff erfolgreich vertrat. Früh entwickelte sich somit ein Spiel auf nur ein Tor. Zur Halbzeit betrug der Ballbesitzanteil für den haushohen Favoriten 84 Prozent.

Keine Praxis: 1. FC Saarbrücken drei Monate ohne Pflichtspiel

Dabei machte sich auch deutlich bemerkbar, dass der Tabellenführer der Regionalliga Südwest seit über drei Monaten kein Pflichtspiel absolviert hatte - der Ligabetrieb war aufgrund von Corona abgebrochen worden. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok im DFB-Pokal die Profi-Teams aus Regensburg, Köln, Karlsruhe und Düsseldorf aus dem Wettbewerb geworfen.

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Der Berliner AK fegt Hoffenheim im Jahr 2012 mit 4:0 vom Platz, Vestenbergsgreuth besiegt 1994 den deutschen Meister FC Bayern um Torwart Oliver Kahn mit 1:0. Der SPORTBUZZER zeigt die größten Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals. ©

Auch im zweiten Durchgang diktierte Bayer weiterhin das Spielgeschehen. Der frühere Nationalspieler Karim Bellarabi - der wie Jonathan Tah zur Halbzeit eingewechselt worden war - traf zum 3:0 in der 58. Minute, nachdem Demirbay das Tor erneut famos vorbereitet hatte. Später musste der Torschütze verletzungsbedingt wieder vom Platz - Bayer musste das Spiel zu zehnt zu Ende bringen. Im zweiten Durchgang verpassten es die Leverkusener mehrfach, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. So durfte sich wenigstens noch Saarbrückens Keeper Daniel Batz für sein Team, das nach dem Aufstieg in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen wird, auszeichnen.