26. November 2020 / 22:50 Uhr

Trotz Aussetzer von Tin Jedvaj: Bayer Leverkusen macht Schritt in Richtung Europa-League-Zwischenrunde

Trotz Aussetzer von Tin Jedvaj: Bayer Leverkusen macht Schritt in Richtung Europa-League-Zwischenrunde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer Leverkusen steht nach dem Sieg gegen Hapoel Be'er Sheva vor dem Einzug in die Zwischenrunde der Europa League.
Bayer Leverkusen steht nach dem Sieg gegen Hapoel Be'er Sheva vor dem Einzug in die Zwischenrunde der Europa League. © imago images/RHR-Foto
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Bayer Leverkusen hat den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League fest im Visier. Die Werkself gewann gegen Hapoel Be'er Sheva aus Israel 4:1 und konnte angesichts des hohen Sieges auch einen Aussetzer von Tin Jedvaj verkraften.

Trotz eines krassen Aussetzers von Tin Jedvaj hat Bayer Leverkusen einen großen Schritt in Richtung der Europa-League-Zwischenrunde gemacht. Die Werkself kam gegen den israelischen Pokalsieger Hapoel Be'er Sheva zu einem 4:1 (1:0) und kann das Weiterkommen mit einem Punktgewinn im nächsten Spiel am kommenden Donnerstag gegen den OGC Nizza ohne weitere Rechenspiele perfekt machen. Patrik Schick, der nach einer Anfang Oktober erlittenen Oberschenkel-Verletzung erstmals wieder in der Startelf stand, erzielt gegen Hapoel das 1:0 (29.). Leon Bailey (48.), Kerem Demirbay (76.) und Lucas Alario (80.) legten nach der Pause nach. Zwischenzeitlich hatte es Jedvaj mit seinem Fauxpas allerdings noch einmal spannend gemacht und Itamar Shviro den Anschlusstreffer ermöglicht (58.).

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Was war passiert? Jedvaj und Bayer-Torhüter Lukas Hradecky spielten sich am Strafraumeck den Ball zu, bevor Leverkusens Abwehrspieler die Kugel völlig unbedrängt in die Mitte und vor die Füße von Shviro passte. Dieser bedankte sich und schob den Ball ins leere Tor der Gastgeber. Nachdem der Bundesliga-Dritte die Begegnung zuvor eindeutig im Griff hatte, verlor er nach dem Gegentor kurzzeitig den Faden. Am Ende brachte man den achten Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspiel dann aber doch souverän ins Ziel.

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In Anbetracht des harten Programms der vergangenen und kommenden Wochen hatte Leverkusens Trainer Peter Bosz gegen die Israelis erneut auf Rotation und im Vergleich zum 2:1 am vergangenen Wochenende bei Arminia Bielefeld auf sechs frische Kräfte gesetzt. So musste Alario, der sich in Gedenken an den am Mittwoch verstorbenen Diego Maradona vor der Partie in einem Trikot der argentinischen Fußball-Legende aufgewärmt hatte, zunächst auf die Bank. Der im Sommer für 26,5 Millionen Euro von der AS Rom verpflichtete Schick übernahm den Platz im Sturmzentrum und dankte es dem Coach mit dem Führungstreffer. Doch auch der seit Wochen stark aufspielende Alario kam nach seiner Einwechslung noch zu einem persönlichen Erfolgserlebnis.