03. Dezember 2020 / 22:52 Uhr

Bayer Leverkusen hofft weiter auf den Gruppensieg – 3:2-Erfolg gegen OGC Nizza

Bayer Leverkusen hofft weiter auf den Gruppensieg – 3:2-Erfolg gegen OGC Nizza

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der nächste Sieg: Bayer Leverkusen schlägt OGC Nizza in der Europa League.
Der nächste Sieg: Bayer Leverkusen schlägt OGC Nizza in der Europa League. © Norbert Scanella/imago images
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Der Gruppensieg in der Europa League hat für Bayer Leverkusen oberste Priorität – und ist einen Spieltag vor Schluss aus eigener Kraft machbar. Durch den 3:2-Sieg bei OGC Nizza hat sich Bayer gegen Slavia Prag in der kommenden Woche ein Endspiel um den ersten Platz erspielt.

Bayer Leverkusen hat dank zweier Standard-Treffer OGC Nizza in der Europa League mit 3:2 geschlagen und kann somit weiter auf den Gruppensieg hoffen. Moussa Diaby (22.), Aleksandar Dragovic (32.) und Julian Baumgartlinger (51.) schossen die Tore für die Werkself. Die zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer erzielten Hassane Kamara (26.) und Dan Ndoye (47.). Einen Spieltag vor Schluss führt Leverkusen die Gruppe C punktgleich mit Slavia Prag an. Weiter ist Bayer aber ohenhin schon. Am kommenden Donnerstag kommt es in der Bay-Arena zum Showdown um den Gruppensieg gegen Slavia Prag. Ein Remis würde reichen.

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Die Ansage vor dem Spiel war dennoch deutlich von Trainer Peter Bosz: Nur der Gruppensieg zählt für uns und Bayer Leverkusen. Entsprechend motiviert ging seine Mannschaft in das Spiel in Nizza - und folgerichtig nach 22 Minuten durch Diaby in Führung. Zwar blieben die zwingenden Torszenen bis dahin aus, doch nach einem gefühlvollen Chip-Ball von Kerem Demirbay in den Lauf des Franzosen knallte er den Ball unter die Latte. Und nur zwei Minuten später jubelten die Gäste erneut, nachdem Patrik Schick einen Heber ins Tor legte. Das Schiedsrichter-Gespann entschied fälschlicherweise aber auf Abseits und somit wurde das Tor aberkannt - den Videobeweis gibt es in der Europa League nicht.

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In der 26. Minute dann der nächste Nackenschlag für Bayer, als Kamara eine Klärungsaktion von Lars Bender volley nimmt und Lukas Hradecky im Bayer-Tor keine Chance ließ. Leverkusen steckte aber nicht auf und erwarbeitete sich weitere Chancen. Vor allem nach Standard-Situationen ist die Mannschaft von Bosz die gesamte Saison über bereits gefährlich und so war es nicht verwunderlich, dass Dragovic nach einer Ecke von Amiri die erneute Führung besorgte.

Direkt nach der Pause dann allerdings der erneute Nizza-Ausgleich, obwohl Bayer das Spiel klar in der Hand hatte. Der im Sommer von Hertha BSC umworbene Jeff Reine-Adelaide zimmerte einen Freistoß aus rund 30 Metern aufs Tor. Hradecky musste klatschen lassen und Ndoye reagierte am schnellsten und staubte zum 2:2 (47.). Wiederum nur vier Minuten später - erneut nach einer Standardsituation - köpfte Baumgartlinger eine Amiri-Flanke ins Tor.

Cem Türkmen feiert Profi-Debüt

Dabei blieb es bis zum Ende in einer erstaunlich emotionslos geführten Partie. Vor allem Nizza war deutlich anzumerken, dass es für die Franzosen um nichts mehr ging. Ein Überwintern in der Europa League war schon vor Anpfiff nicht mehr möglich. So feierte Cem Türkmen mit 18 Jahren sein Profi-Debüt für Bayer Leverkusen, als er in der 67. Minute eingewechselt wurde. Er stand überhaupt erstmals im Profi-Kader von Bayer Leverkusen.