23. August 2020 / 16:41 Uhr

Berater von Bayer-Profi Leon Bailey spricht offen über Transfer: "Die Zeit ist reif"

Berater von Bayer-Profi Leon Bailey spricht offen über Transfer: "Die Zeit ist reif"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leon Bailey steht bei Bayer Leverkusen offenbar vor dem Abschied.
Leon Bailey steht bei Bayer Leverkusen offenbar vor dem Abschied. © FOTOAGENTUR SVEN SIMON
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Neben Kai Havertz könnte in diesem Sommer ein zweiter Offensivmann Bayer Leverkusen verlassen. Auch Leon Bailey kokettiert mit einem Abschied. Das erklärte der Adoptivvater und Berater des 23-Jährigen in einer jamaikanischen Zeitung.

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Bei Bayer 04 Leverkusen steht offenbar nicht nur der Abschied von Kai Havertz kurz bevor. Auch Linksaußen Leon Bailey kokettiert offen mit einem Transfer. Der jamaikanische Nationalspieler, der seit Januar 2017 für die Werkself spielt, kann sich einen Transfer in die englische Premier League gut vorstellen. So wird der Adoptivvater und Berater des 23-Jährigen, Craig Butler, in einem Interview der Zeitung Jamaica Star zitiert.

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Man habe "diverse Interessenten und Gespräche in Italien und England", bekräftigte Butler. Namentlich genannt werden die Topklubs Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur und Everton, außerdem gelten die Serie-A-Vereine AC Mailand, SSC Neapel und Inter Mailand als mögliche neue Arbeitgeber des Offensivspielers. "Leon und ich denken über unsere Optionen nach", sagte Butler. "Wir werden uns jede Option anschauen, die aufkommt."

Bailey-Berater über Leverkusen-Abschied: "Wir wiegen es ab"

Leverkusen sei bereit, im Falle eines "guten Angebots" über einen Verkauf nachzudenken, betonte Butler. "Sofern ein Angebot für Leverkusen, Leon und mich Sinn ergibt, wird es für alle funktionieren. Sollten die finanziellen Bedingungen stimmen, dann wird er wechseln." Nach dreieinhalb Jahren und 116 Spielen (24 Torem) sei eine neue Herausforderung für Bailey der richtige Schritt. "Die Zeit ist immer reif, wenn ein gutes Angebot vorliegt", sagte Butler. "Wir werden mit Leverkusen sprechen und sehen, wie es aussieht. Wir wiegen alles ab, wir (...) können es nicht ignorieren."

Bereits vor zwei Wochen hatte Baileys neuer Berater, der Brite Aidy Ward, bekräftigt, dass Leverkusen dem Jamaikaner keine Steine in den Weg legen würde. "Der Klub hat seinem Stiefvater gesagt, dass er für einen bestimmten Betrag gehen kann", sagte Ward gegenüber Sport1. Bayer ruft für Bailey, der von Ward und Butler gemeinsam beraten wird, wohl eine Summe von rund 40 Millionen Euro auf. Sollte es zu einem Wechsel Baileys in die Premier League kommen, könnte er dort wieder auf Havertz treffen, der übereinstimmenden Medienberichten vor einem Transfer zum FC Chelsea steht.

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Beim deutschen Nationalspieler gebe es allerdings "nichts Neues", sagte Leverkusens Sportchef Rudi Völler am Samstag im SPORTBUZZER. "Wir sehen das alles nach wie vor sehr entspannt. Natürlich wären wir sehr happy, wenn er noch ein Jahr bleiben würde. Denn es ist doch klar, dass der Weggang eines solchen Spielers trotz hoher Ablösesumme zunächst immer einen Verlust darstellt – siehe Leipzig und Werner." Was Havertz für Topklubs wie Chelsea interessant mache, sei "die Tatsache, dass er auf vier oder fünf Positionen Weltklasse verkörpert", sagte Völler.