22. Oktober 2020 / 07:49 Uhr

Rashica-Wechsel nach Leverkusen im Winter? Bayer-Boss Völler: "Er ist nicht abgeschrieben"

Rashica-Wechsel nach Leverkusen im Winter? Bayer-Boss Völler: "Er ist nicht abgeschrieben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach Aussage von Leverkusen-Boss Rudi Völler könnte Milot Rashica im Winter zum Werksklub wechseln.
Nach Aussage von Leverkusen-Boss Rudi Völler könnte Milot Rashica im Winter zum Werksklub wechseln. © 2020 Getty Images (Montage)
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Ein Wechsel von Werder-Profi Milot Rashica zu Bayer Leverkusen zerplatzte am Deadline Day. Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler hat nun aber bestätigt, dass sich der Werksklub weiter mit ihm beschäftigt und einen Winter-Wechsel nicht ausgeschlossen.

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Beinahe wäre es der wohl spektakulärste Transfer am Deadline Day geworden: Bayer Leverkusen verhandelte am letzten Tag der vergangenen Sommer-Transferperiode mit Werder Bremen über einen Wechsel von Milot Rashica. Letztlich kam der Deal nicht zustande, weil sich die beiden Bundesliga-Klubs uneinig über die Ablöse-Modalitäten waren. Doch offenbar beschäftigt sich Europa-League-Teilnehmer Leverkusen weiter mit dem Linksaußen. "Man sollte nicht vergessen: In zweieinhalb Monaten können die Vereine nachlegen, wenn das nächste Transferfenster öffnet", erklärte Bayers Geschäftsführer Sport Rudi Völler in einem Kicker-Interview nun mit Blick auf Rashica.

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Und Völler bestätigte sogar, dass man sich weiter mit dem 24 Jahre alten Kosovaren beschäftigt: "Er ist nicht abgeschrieben, aber es gibt keinen Automatismus, dass er im Januar kommt", so der 60-Jährige. In Sommer-Transferfenster habe sich die Option für einen Deal erst am letzten Tag abgezeichnet, schilderte der Leverkusen-Boss. "Die Umsetzung wurde schwierig, wir haben letztlich keine Einigung gefunden", sagte er und führte aus: "Ein ganz normaler Vorgang, keine Schuldzuweisungen. Auch wenn es am Ende drei enttäuschte Parteien gab."

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Im Winter könnte es nun einen erneuten Anlauf geben, bei dem die beiden Klubs mehr Zeit hätten, sich über die Modalitäten zu verständigen. Rashica könnte dann helfen, die Offensiv-Sorgen der Leverkusener aus der Welt zu schaffen: In den ersten vier Spielen der neuen Bundesliga-Saison hat die Werkself erst drei Tore geschossen. Völler stört sich an diesem Trend: "Damit sind wir alle nicht zufrieden. Zumal diese Phase schon länger andauert, seit der Endphase der vergangenen Saison."

Völler moniert Leverkusens Offensiv-Schwäche: "Alle nicht zufrieden"

Allerdings stellte der Leverkusener Geschäftsführer auch klar, dass er das Problem nicht in erster Linie beim vorhandenen Personal sieht: "Wir haben gute Offensivspieler, die richtige Mentalität im Team, der Spielstil des Trainers passt - die Voraussetzungen sind da, um wieder gefährlicher vor dem gegnerischen Tor zu sein." Rashica sieht er vor allem wegen des eng getakteten Terminkalenders als sinnvolle Verstärkung: "Er hätte uns ja angesichts der vielen Spiele in kurzer Zeit helfen können mit seinen Qualitäten", so Völler.