09. Juni 2020 / 23:42 Uhr

Bayer Leverkusen: Sportchef Rudi Völler hofft auf DFB-Pokal-Finale vor Zuschauern - "Bin da Optimist"

Bayer Leverkusen: Sportchef Rudi Völler hofft auf DFB-Pokal-Finale vor Zuschauern - "Bin da Optimist"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler träumt vom DFB-Pokal-Finale mit Fans im Olympiastadion. 
Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler träumt vom DFB-Pokal-Finale mit Fans im Olympiastadion.  © imago images/Picture Point LE/nordphoto/Montage
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Nachdem Bayer Leverkusen am Dienstagabend erfolgreich ins Finale des DFB-Pokals in Berlin eingezogen ist, äußert Sportchef Rudi Völler konkrete Wünsche für das Endspiel. Er hat die Hoffnung auf Fans im Olympiastadion noch nicht aufgegeben.

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Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen hofft beim DFB-Pokal-Finale am 4. Juli zumindest auf einige Fans im Berliner Olympiastadion. "Ich bin da ein bisschen Optimist und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir da vielleicht ein paar Zuschauer dabei haben werden", sagte Völler nach dem Final-Einzug der Leverkusener durch das 3:0 (2:0) beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken: "Vielleicht will man ja in dem großen Stadion ein kleines Zeichen setzen. Aber das entscheidet die Politik." Leverkusens Gegner im Finale wird am Mittwoch zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt ermittelt.

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Gegen die Saarbrücker hatte die Werkself in ihrer Halbfinalpartie verhältnismäßig leichtes Spiel. Nach gerade mal elf Minuten erzielte Moussa Diaby den ersten Treffer. Kerem Demirbay hatte sehenswert aufgelegt. Nur acht Minuten später traf auch Lucas Alario, der den verletzten Kai Havertz im Bayer-Angriff erfolgreich vertrat. Früh entwickelte sich somit ein Spiel auf nur ein Tor. Zur Halbzeit betrug der Ballbesitzanteil für den haushohen Favoriten 84 Prozent.

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Auch im zweiten Durchgang diktierte Bayer das Spielgeschehen. Der frühere Nationalspieler Karim Bellarabi traf zum 3:0 in der 58. Minute, nachdem erneut Demirbay das Tor famos vorbereitet hatte. Später musste der Torschütze verletzungsbedingt wieder vom Platz - Bayer musste das Spiel zu zehnt zu Ende bringen. Im zweiten Durchgang verpassten es die Leverkusener mehrfach, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. So durfte sich wenigstens noch Saarbrückens Keeper Daniel Batz für sein Team, das nach dem Aufstieg in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen wird, auszeichnen.