25. Januar 2023 / 06:30 Uhr

Bayern-Boss Hasan Salihamidzic bestellt Serge Gnabry nach Paris-Trip zum Rapport: "Das ist amateurhaft" 

Bayern-Boss Hasan Salihamidzic bestellt Serge Gnabry nach Paris-Trip zum Rapport: "Das ist amateurhaft" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (rechts) kritisiert die Einstellung von Serge Gnabry.
Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (rechts) kritisiert die Einstellung von Serge Gnabry. © Getty Images (Montage)
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Der Kurztrip nach Paris von Serge Gnabry ist bei Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic überhaupt nicht gut angekommen. Der Ex-Profi bezeichnet das Verhalten des deutschen Nationalspielers als "amateurhaft" – und kündigt ein Gespräch an.

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat Nationalspieler Serge Gnabry für seinen Ausflug nach Paris zu einer Modemesse mitten in einer Englischen Bundesliga-Woche scharf kritisiert. Der Münchner Profi wird dafür am Mittwoch zum Rapport beim Sportchef antreten müssen. "Das ist amateurhaft. Das ist genau das, was ich nicht mag. Das ist nicht Bayern München, irgendwo rumzuturnen, wenn man einen freien Tag hat", sagte Salihamidzic nach dem 1:1 des Tabellenführers am Dienstagabend gegen den 1. FC Köln.

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Gnabry war nach einer mäßigen Leistung von Trainer Julian Nagelsmann zur Pause ausgewechselt worden. "Ein freier Tag gehört dazu, sich auszuruhen, um dann beim nächsten Spiel Gas geben zu können", rügte Salihamidzic (46). Gnabry war am freien Sonntag bei der Fashion Week in Frankreichs Hauptstadt aufgetreten und hatte selbst viele Fotos davon gepostet.

"Darüber werden wir reden", kündigte Salihamidzic an. Das werde am Mittwoch geschehen. "Ich wollte die Jungs in Ruhe lassen, um sich auf das Spiel vorzubereiten", sagte er und ergänzte: "Natürlich hat das einen Gesprächsbedarf."

Nagelsmann mochte das "Boulevard-Thema" dagegen in der Pressekonferenz nach dem Spiel nicht verbal anheizen. Er hatte aber nach Gnabrys Ausflug auch betont, dass er als Reaktionen sportliche Topleistung erwarte. Die Auswechslung von Gnabry gegen Köln habe er aber vollzogen, weil er das Gefühl gehabt hätte, "dass wir frischen Wind brauchen".

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