04. Februar 2022 / 10:11 Uhr

Mehr Fans bei Spielen von Bayern, BVB und Co.: So viele Zuschauer dürfen am Wochenende in die Stadien

Mehr Fans bei Spielen von Bayern, BVB und Co.: So viele Zuschauer dürfen am Wochenende in die Stadien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bis zu 10.000 Zuschauer dürfen am Wochenende in die Bundesliga-Stadien.
Bis zu 10.000 Zuschauer dürfen am Wochenende in die Bundesliga-Stadien. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur/kolbert-press (Montage)
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In den Stadien der Bundesliga wird es am Wochenende wieder lauter. Durch den Beschluss der Staats- und Senatskanzleien vom Mittwoch dürfen wieder bis zu 10.000 Fans in die Arenen. Das gilt jedoch nicht überall. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick.

Nachdem am vergangenen Wochenende in der Bundesliga spielfrei war, rollt am Freitagabend (20.30 Uhr) wieder der Ball. Die Partie zwischen Hertha BSC und dem VfL Bochum eröffnet den 21. Spieltag. Bundesweit dürfen dann wieder mehr Zuschauende in die Stadien – zumindest in der Theorie. Die Weichen dafür hatte der Beschluss der Staats- und Senatskanzleien am Mittwoch gestellt, der besagt, zukünftig wieder bis zu 10.000 Fans bei einer Auslastung von maximal 50 Prozent bei Großveranstaltungen zuzulassen.

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Allerdings sieht es mit der Umsetzung für das Wochenende nicht in allen Bundesliga-Stadien gleich aus. Der Grund ist die Anpassung der Corona-Schutzverordnung, die in den jeweiligen Bundesländern vorgenommen werden muss. In Berlin soll erst in der nächsten Woche über die Neuerungen beraten werden. Deshalb dürfen am Freitagabend gegen Bochum nur 3000 Fans in das Olympiastadion. "Das kann nur der Anfang sein, es muss viel, viel schneller gehen“, sagte Hertha-Manager Fredi Bobic und hofft auf ein schnelles Handeln der Politik.

So wie in Baden-Württemberg, das am Donnerstag beschlossen hat, bereits am Wochenende die Kapazität auf 10 .000 zu erhöhen. Niedersachsen bleibt hingegen streng – und vorerst bei einer Begrenzung von 500 Personen. "Verstehen kann ich das alles längst nicht mehr“ sagte Hannovers Profifußball-Chef Martin Kind von Zweitligist 96. "Die Leute verlieren den Glauben an die Regeln, wenn sie so uneinheitlich sind.“

Besser haben es die Klubs in Nordrhein-Westfalen, wo der 1. FC Köln, Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld bereits juristische Schritte gegen die Beschränkungen eingeleitet hatten und der Beschluss gleich in der Corona-Schutzverordnung des Landes angepasst wurde. Die Klubs dürfen ab sofort ihre Heimspiele vor 10.000 Fans austragen.

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So sieht es im Detail am Wochenende in den neun Bundesliga-Stadien aus:

Hertha BSC - VfL Bochum (Freitag, 20.30 Uhr): 3000 Zuschauende

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

FSV Mainz 05 - TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr): 6800 Zuschauende

FC Augsburg - Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

Arminia Bielefeld - Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

Köln - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

Bayern München - RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr): 10. 000 Zuschauende

VfL Wolfsburg - Greuther Fürth (Sonntag, 17.30 Uhr): 500 Zuschauende

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