31. Oktober 2020 / 12:21 Uhr

Bayern-Trainer Flick: Duo Alaba und Boateng "hat eines voraus" - Süle kommt "Schritt für Schritt in Form"

Bayern-Trainer Flick: Duo Alaba und Boateng "hat eines voraus" - Süle kommt "Schritt für Schritt in Form"

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba, Jerome Boateng und Niklas Süle (von links) kämpfen um zwei Plätze in der Bayern-Innenverteidigung.
David Alaba, Jerome Boateng und Niklas Süle (von links) kämpfen um zwei Plätze in der Bayern-Innenverteidigung. © imago images/Philippe Ruiz (Montage)
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In der Innenverteidigung stehen dem FC Bayern mit David Alaba, Jerome Boateng und Niklas Süle gleich drei Top-Spieler zur Verfügung. Vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln hat sich Trainer Hansi Flick zur Situation in der Abwehrzentrale geäußert.

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Eines steht fest: An David Alaba kommt in der Abwehr des FC Bayern München aktuell niemand vorbei. Der Österreicher spielte in den vergangenen fünf Pflichtspielen des amtierenden Triple-Siegers immer über 90 Minuten. Das wird höchstwahrscheinlich auch am Samstag (15.30 Uhr, Sky) im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln so sein. Doch wer darf an seiner Seite auflaufen? Mit Niklas Süle und Jerome Boateng stehen zwei Optionen zur Verfügung.

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In den vergangenen beiden Champions-League-Spielen der Bayern bei Lokomotive Moskau (2:1) und gegen Atlético Madrid (4:0) sowie in der Bundesliga bei Arminia Bielefeld (4:1) erhielt der aktuelle Nationalspieler Süle den Vorzug vor dem ehemaligen DFB-Profi und Weltmeister Boateng. Dieser spielte beim 5:0 vor einer Woche gegen Eintracht Frankfurt von Beginn an. Für FCB-Trainer Hansi Flick ist das eine Luxus-Situation. "Es ist so, dass alle drei Innenverteidiger ihre Sache sehr gut machen", sagte er am Freitag auf SPORTBUZZER-Nachfrage.

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Sowohl der 32-jährige Boateng als auch sein sieben Jahre jüngerer Teamkollege Süle erhielten ein Lob von ihrem Coach. "Jerome macht einen herausragenden Eindruck, auch im Training", betonte Flick und fügte an: "Bei Niklas ist es so, dass er aus einer Verletzung kommt und nun Schritt für Schritt besser in Form kommt. Das ist für uns einfach wichtig."

Flick: Einiges bei Süle "noch nicht so top"

Dennoch lieferte Europas Trainer des Jahres einen Hinweis darauf, wer momentan noch leicht die Nase vorn hat. Er erklärte: "Was Jerome und David voraus haben, ist, dass sie eingespielt sind. Sie harmonieren in der Kette anders." Süle, der erst im Sommer nach seinem - bereits zweiten - Kreuzbandriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, müsse nun genügend Zeit gegeben werden. "Das müssen wir mit Niklas noch reinbekommen. Da ist es das eine oder andere Mal mit durchdecken und Linie halten vielleicht noch nicht so top", sagte Flick: "Das sind aber Dinge, die ganz normal sind. Dafür brauchen wir Trainingseinheiten mit allen in der Viererkette. Ich bin guter Dinge, dass Niklas den richtigen Weg macht."