19. Dezember 2019 / 18:25 Uhr

Bayerns Jung-Joker Zirkzee: Den VfL Wolfsburg kennt er schon

Bayerns Jung-Joker Zirkzee: Den VfL Wolfsburg kennt er schon

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Joshua Zirkzee war in den Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg II dabei.
Joshua Zirkzee war in den Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg II dabei. © 2019 Getty Images
Anzeige

Joshua Zirkzee erzielte am Mittwoch nur eineinhalb Minuten nach seiner Einwechslung das Siegtor für den FC Bayern gegen Freiburg. Jetzt hat der Jung-Joker des FCB auch gute Chancen, zum Kader für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg zu gehören. 

Anzeige

Beim FC Bayern, am Samstag Gastgeber des VfL, steht ein neuer Jungstar im Fokus: Joshua Zirkzee, 18 Jahre alt, erzielte am Mittwoch mit seinem ersten Ballkontakt in seinem ersten Bundesliga-Spiel das entscheidende Tor gegen den SC Freiburg, Serge Gnabry legte noch den Treffer zum 3:1-Endstand nach. Zirkzee wird nun voraussichtlich auch zum FCB-Kader für das Spiel gegen Wolfsburg gehören – es wäre nicht sein erstes Duell mit dem VfL in diesem Jahr!

Zirkzee, der aus Schiedam in Südholland stammt, war dabei, als der VfL II im Sommer in den beiden Aufstiegsspielen zur 3. Liga an Bayern II scheiterte. Im Hinspiel im AOK-Stadion wurde nach 64 eher unscheinbaren Minuten ausgewechselt, im Rückspiel durfte er erst in der Nachspielzeit für die letzten Minuten ran. Für die Bayern spielt er schon seit der B-Jugend, kam 2017 von Feyenoord Rotterdam.

Die Bilder zur Bundesliga-Partie des VfL Wolfsburg gegen den FC Schalke 04

Wolfsburgs Maximilian Arnold (links) und Schalkes Daniel Caligiuri schauen dem Ball hinterher. Zur Galerie
Wolfsburgs Maximilian Arnold (links) und Schalkes Daniel Caligiuri schauen dem Ball hinterher. ©
Mehr zum VfL Wolfsburg

Schon im vergangenen Jahr durfte Zirkzee unter Trainer Niko Kovac bei den Profis mittrainieren, Nachfolger Hansi Flick zog ihn jetzt wieder von der U19 zu den Einheiten der Profis hoch – und lobte am Mittwoch seinen Jung-Joker: „Er macht das vor dem Tor sehr gut. Er ist jetzt drei Wochen dabei, die Entwicklung finde ich bemerkenswert. Heute hat er sich selbst belohnt und auch die Mannschaft. Er ist ein junger Stürmer, der es im Training schon sehr gut macht.“ Der Coach sagte aber auch: „Es ist noch viel zu tun. Wir sollten schön auf dem Boden bleiben.“