04. Dezember 2019 / 08:38 Uhr

Bayern-Star Leon Goretzka kritisiert EM-Auslosung: "Schwierig zu verstehen"

Bayern-Star Leon Goretzka kritisiert EM-Auslosung: "Schwierig zu verstehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Leon Goretzka spricht über die EM-Auslosung.
Nationalspieler Leon Goretzka spricht über die EM-Auslosung. © Getty Images
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Weltmeister 2014, Europameister 2016, Weltmeister 2018: Die Gruppen-Konstellation mit Frankreich und Portugal bei der Europameisterschaft 2020 kann Bayern-Star Leon Goretzka nicht nachvollziehen. Der 24-Jährige kritisiert die Auslosung und sieht Deutschland nicht in der Favoritenrolle.

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Der Gruppensieg in der Qualifikation zur EM 2020 brachte Deutschland und Frankreich bei der Auslosung keinerlei Vorteile: Bereits in der Vorrunde treffen der Weltmeister und das DFB-Team aufeinander. Dazu kommt noch Europameister Portugal. Schwerer hätte es kaum kommen können. Bayern-Star Leon Goretzka wundert sich über diese Konstellation und kritisiert das Auslosungsprozedere.

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"Was für mich schwierig zu verstehen ist, ist, wie so eine Gruppe zustande kommen kann. Zwei der letzten Weltmeister und der Europameister sind in einer Gruppe, nachdem wir die Qualifikationsgruppe gewonnen haben“, sagte der Bayern-Profi dem Nachrichtenportal t-online.de. Als Favorit auf Platz eins sieht der Bayern-Profi das DFB-Team in dieser Konstellation nicht: "Ich denke nicht, dass wir als Favorit in die Gruppe gehen, wie es normalerweise bei einer EM zu erwarten ist. Trotzdem haben wir den Anspruch weiterzukommen."

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Unklar ist weiterhin, gegen wen Deutschland sein drittes Gruppenspiel am 24. Juni bestreitet. Sieben Optionen gibt es vor der finalen Ausscheidungsrunde im März noch. Gewinnt Island, Bulgarien oder Co-Gastgeber Ungarn den Playoff-Pfad A, ist dieses Team in der deutschen Gruppe. Setzt sich dort aber Rumänien durch, wird definitiv ein EM-Neuling zum Löw-Kontrahenten. Da Rumänien als Co-Gastgeber in die Holland-Gruppe muss, würde der Sieger des Pfades D in die DFB-Gruppe kommen: Georgien, Nordmazedonien, Kosovo oder Weißrussland sind dann die Kandidaten.