13. Juni 2019 / 12:24 Uhr

Bayern München ist Favorit, aber viele Herzen schlagen für ALBA Berlin

Bayern München ist Favorit, aber viele Herzen schlagen für ALBA Berlin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luke Sikma einmal nur als Zuschauer: Hier beobachtet er eine Aktion seines Teamkameraden Johannes Thiemann (M.) gegen die BGer Derek Willis (l.) und Stephan Haukohl.
Luke Sikma einmal nur als Zuschauer: Hier beobachtet er eine Aktion seines Teamkameraden Johannes Thiemann (M.) gegen die BGer Derek Willis (l.) und Stephan Haukohl. © Swen Pförtner
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Eine lange Saison in der Basketball-Bundesliga neigt sich dem Ende entgegen: Die entscheidenden – maximal fünf – Spiele stehen an. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft bestreiten der FC Bayern München und ALBA Berlin. Das erste Duell der beiden Teams beginnt am Sonntag um 18 Uhr, Heimrecht hat Titelverteidiger München im Audi Dome. Die Basketballfreaks aus der Region sehen den FC Bayern in der Favoritenrolle.

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Für Terry Schofield, den ehemaligen Meistertrainer der ASC-Basketballer in den 1980er Jahren, ist „natürlich München“ klarer Favorit. „Das ist nicht anders als im Fußball, die haben den größten Etat“, liefert der 71-Jährige die Begründung gleich hinterher. Schofield geht davon aus, dass, „so lange Uli Hoeneß Lust hat Geld auszugeben, die Bayern Deutscher Meister werden“. ALBA Berlin räumt er nur Außenseiterchancen ein: „Die sind nicht komplett chancenlos, aber ich vermute, dass München kein Spiel verliert.“

„Berlin ist hungriger“

Das sieht Mathis Mönninghoff anders. Der BG-Spieler, dessen Weiterpflichtung erst in den vergangenen Tagen bestätigt wurde, tippt auf Berlin als Meister. „Berlin ist ein bisschen hungriger als die Münchener und die Niederlage vom letzten Jahr steckt noch in den Köpfen. Die wollen dieses Mal den Pott nach Berlin holen – und ich tippe, sie schaffen das auch: 3:2 für Berlin“, sagt der 27-Jährige, der nach dem Familienurlaub inzwischen wieder intensiv trainiert.

Bayern ist schwierig zu verteidigen

„Für mich ist der Favorit Bayern, weil er einfach individuell stark besetzt und in der Finalserie entsprechend aufgetreten ist“, sagt Frank Meinertshagen, Geschäftsführer des Bundesligisten BG Göttingen. Allerdings sei Berlin in der zu Ende gehenden BBL-Saison ebenfalls stark aufgetreten. „Die sind stark, das wird ein spannendes Finale.“ Der FC Bayern verfüge über enorme individuelle Klasse, habe Qualität im Kader und sei schwer zu stoppen: „Es ist wahnsinnig schwierig, die Bayern zu verteidigen“, sagt Meinertshagen. Berlin hingegen spiele „unfassbar gut“ als Team zusammen, „da macht es Spaß zuzuschauen“. Letztlich spreche jedoch auch der Heimvorteil für Bayern, „deshalb werden sie die Nase vorn haben“.

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Erfolg im dritten Finale

Domenik Theodorou sieht die Bayern in der Favoritenrolle, hofft aber darauf, dass sich Berlin durchsetzt: „Ich bin ein großer Fan von Hermanson und Sikma und liebe es den Berliner Basketball anzuschauen“, sagt der Teammanager und Athletik-Coach der BG Göttingen. „Ich hoffe, dass Berlin dieses Jahr ein drittes Finale endlich für sich entscheiden kann“, drückt Theodorou von der Sonnenliege auf der griechischen Insel Kreta aus die Daumen für das Hauptstadt-Team, das sich in dieser Saison schon Bamberg im BBL-Endspiel und Valencia Basket im Finale des EuroCups geschlagen geben musste.

Von Kathrin Lienig und Eduard Warda

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