14. Oktober 2021 / 07:22 Uhr

Bayern-Präsident Hainer: Frage nach Haaland "stellt sich bei uns nicht" – klarer Plan mit Lewandowski

Bayern-Präsident Hainer: Frage nach Haaland "stellt sich bei uns nicht" – klarer Plan mit Lewandowski

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski (rechts) statt Erling Haaland (links): So ist der Plan von Bayern-Boss Herbert Hainer.
Robert Lewandowski (rechts) statt Erling Haaland (links): So ist der Plan von Bayern-Boss Herbert Hainer. © Getty Images (Montage)
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Torjäger Erling Haaland kann Borussia Dortmund im nächsten Sommer für eine festgeschriebene Ablöse verlassen. Beim FC Bayern München wird er wahrscheinlich nicht unterkommen. Präsident Herbert Hainer sagte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung", dass sich die Frage "nicht stellt". Der Rekordmeister habe Robert Lewandowski.  

Der FC Bayern wird beim Wettbieten um Dortmunds Torjäger Erling Haaland nicht in die Offensive gehen. Die Frage, ob der deutsche Rekordmeister um den Norweger mitbieten werde, "stellt sich bei uns nicht“, sagte FCB-Präsident Herbert Hainer im Interview der Süddeutschen Zeitung. "Wir haben in Robert Lewandowski den amtierenden Weltfußballer, der jede Saison Tore schießt wie kein Zweiter. Er hat es in diesem Jahr absolut verdient, den Ballon d’Or zu gewinnen, weil seine Leistungen seit Jahren außergewöhnlich sind“, bekräftigte Hainer.

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Haaland wurde nach einem Bericht der englischen Times zuletzt mit Manchester City in Verbindung gebracht. Der Vertrag es Norwegers bei Borussia Dortmund läuft noch bis 30. Juni 2024, Berichten zufolge soll es eine Ausstiegsklausel für den Norweger geben. Diese soll zwischen 75 und 100 Millionen Euro hoch sein.

Der frühere Adidas-Vorstandsvorsitzende Hainer bezeichnete den FC Bayern als einen "Influencer“. Er wolle dazu beitragen, dass "der Verein sportlich, wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich als ein Vorbild wahrgenommen wird.“ Daher werde der FC Bayern auch weiterhin solide wirtschaften. "Der FC Bayern hat ja auch früher nicht alles gemacht, was er vielleicht gekonnt hätte. Das Festgeldkonto, dieses Nicht-abhängig-Sein von anderen, war hier immer ein Antrieb“, unterstrich der 67-Jährige.

"Aber wie man in letzter Zeit immer öfter liest, haben immer weniger Klubs ein gesundes Polster.“ Das könne so nicht weitergehen. "Insofern ist mein Fokus eher, wie wir die Klubs und letztlich den Fußball schützen. Wie wir verhindern, dass Klubs pleitegehen, wenn sich diese Spirale des Geldes immer weiterdreht, wenn die Mannschaften immer mehr kosten, die Berater immer mehr aus dem System rausziehen“, kritisierte der Bayern-Chef.