16. Mai 2022 / 19:47 Uhr

Bayern-Präsident Hainer verteidigt Sportvorstand Salihamidzic: "Hasan macht einen sehr guten Job"

Bayern-Präsident Hainer verteidigt Sportvorstand Salihamidzic: "Hasan macht einen sehr guten Job"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic stand zuletzt heftig in der Kritik. Jetzt gibt es Rückendeckung von Präsident Herbert Hainer. 
Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic stand zuletzt heftig in der Kritik. Jetzt gibt es Rückendeckung von Präsident Herbert Hainer.  © IMAGO/Eibner, DPA (Montage)
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Beim FC Bayern München steht Sportvorstand Hasan Salihamidzic wegen seiner Transfers in der Kritik. Zuletzt gab es Rückendeckung von Ehrenpräsident Uli Hoeneß, jetzt auch von Herbert Hainer, dem aktuellen Präsidenten des deutschen Rekordmeisters.

Beim FC Bayern München steht Hasan Salihamidzic stark in der Kritik. Im Rahmen der Meisterfeier des Rekordchampions am Samstagabend hatte es auch Unmutsbekundungen gegen den Sportvorstand gegeben, weshalb Ehrenpräsident Uli Hoeneß ihn in Schutz nahm. Wenn man einige Berichte verfolge, dann sei das "eine Hetzjagd und er ist nicht alleine verantwortlich für die Transferpolitik“, sagte Hoeneß. Jetzt bekommt Salihamidzic auch Rückendeckung von Präsident Herbert Hainer.

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Auf die Frage, ob er mit der Arbeit von Salihamidzic zufrieden sei, antwortete Hainer gegenüber der Süddeutschen Zeitung: "Selbstverständlich“. Dem Sportvorstand seien die Erfolge der vergangenen Jahre genauso anzurechnen wie den Spielern oder Trainern. "Insgesamt finde ich, dass Hasan einen sehr guten Job macht“, sagte Hainer. "Wir sehen, dass er uns nicht nur sehr gute Spieler in den Klub bringt, sondern wie sehr er sich auch im Bayern-Campus in der Nachwuchsarbeit engagiert." Die ersten Früchte sehe man bereits.

Des Weiteren nahm Hainer im Gespräch mit der Zeitung erneut Bezug auf Robert Lewandowski. Der Präsident geht davon aus, dass der Torjäger in der kommenden Saison noch für den Rekordmeister spielen wird. "Auch ich habe es in den letzten Tagen immer wieder gesagt: Er hat einen Vertrag bis 2023 - und den wird Robert erfüllen“, betonte Hainer. Zuvor hatte bereits Vorstandschef Oliver Kahn ein Machtwort gesprochen. "Diesen Vertrag wird er erfüllen - basta!“, so Kahn am Sonntag bei der Meisterfeier in München. Man habe jüngst Lewandowskis Berater Pini Zahavi ein Angebot für eine Vertragsverlängerung über 2023 hinaus unterbreitet, das dieser "abgelehnt" habe, erklärte Kahn. Lewandowski hatte am Samstag nach dem letzten Spiel in Wolfsburg angekündigt, in München nicht mehr verlängern zu wollen.

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Hainer ergänzte, über Lewandowskis Beweggründe könne er nichts sagen. Der Präsident des FC Bayern unterstrich aber auch: "Wer Robert auf der Meisterfeier am Samstag am Nockherberg und tags darauf am Rathausbalkon erlebt hat, konnte nichts von Irritationen spüren." Lewandowski wird mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht.