21. Februar 2020 / 23:39 Uhr

Bayern-Torwart Manuel Neuer erklärt Patzer gegen Paderborn: "Hat 99 von 100 Mal geklappt"

Bayern-Torwart Manuel Neuer erklärt Patzer gegen Paderborn: "Hat 99 von 100 Mal geklappt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manuel Neuer hatte gegen den SC Paderborn mit einem verpatzten Ausflug für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt.
Manuel Neuer hatte gegen den SC Paderborn mit einem verpatzten Ausflug für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt. © imago images/ULMER Pressebildagentur
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Sein Patzer sorgte für Aufregung: FC-Bayern-Kapitän Manuel Neuer verspekulierte sich beim Bundesliga-Freitagsspiel gegen den SC Paderborn spektakulär - und verschuldete den Gegentreffer zum 1:1-Pausenstand. Nach dem Spiel erklärte der DFB-Stammtorwart bei "DAZN" wie es zum Fehler kommen konnte.

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Manuel Neuer dürfte nach Abpfiff des Heimspiels gegen den SC Paderborn einer der glücklichsten Spieler in der Allianz Arena gewesen sein: Sein FC Bayern gewann durch einen Treffer von Robert Lewandowski kurz vor Schluss noch mit 3:2 in einem mühevollen Spiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger - was Neuer allerdings noch glücklicher gemacht haben dürfte: Sein schwerer Patzer, der zum zwischenzeitlichen 1:1 führte, hatte keinen Einfluss mehr auf die Punkte-Ausbeute. Der FCB liegt dank des knappen Erfolgs nun mit vier Punkten vor Verfolger RB Leipzig und kann an diesem 23. Spieltag nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

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Was war passiert? Der FC Bayern dominierte das Spiel gegen Paderborn in der ersten Halbzeit klar. Dann wurde der Paderborner Dennis Srbeny, ein Neuzugang von Norwich City, einfach mal von seinen Teamkollegen an rechten Seitenlinie per Steilpass angespielt. Neuer kam aus dem Strafraum herausgeeilt - wie so häufig an diesem Abend -, verschätzte sich und kam einen Schritt zu spät. Der 25 Jahre alte Paderborn-Angreifer überlief den Nationaltorhüter daraufhin und drosch die Kugel ins leere Tor. Die herbeigeeilten David Alaba und Joshua Kimmich rutschten vorbei und konnten den Neuer-Patzer nicht mehr ausbügeln.

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Neuer über Patzer gegen Paderborn: "Deshalb sieht es dann so aus wie es aussieht"

Auch wenn der Bock des DFB-Stammkeepers letztlich folgenlos blieb. Gesprochen wurde doch über ihn. Neuer selbst sprach nach Abpfiff bei DAZN von einer "Fifty-Fifty-Situation": Die Abwehr sei nach dem Steilpass auf Srbeny einfach stehen geblieben "und dann kommt da einer aus der zweiten Reihe", schilderte Neuer. "Ich habe ein bisschen Respekt davor gehabt, ihn umzuhauen, weil das eine Rote Karte nach sich zieht." Zudem erkannte Neuer erst spät, dass er nicht mehr an den Ball kommen werde - "und deshalb sieht es dann so aus wie es aussieht", erklärte der Weltklasse-Torwart.

Neuer, der sich und seine Teamkollegen durch den Patzer mit einem schlechten Gefühl in die Halbzeit schickte, wurde kurz nach seiner misslungen Aktion von zahlreichen Usern im Netz verbal attackiert. Von "Selbstüberschätzung" war unter anderem die Rede. Neuer selbst ordnet die Aktion allerdings in die "Kann-Ja-Mal-Passieren"-Kategorie ein. "Bei 100 Mal, wo ich das mache hat es 99 Mal geklappt", ärgerte sich der Bayern-Torwart und stellte fest: "So ist Fußball."

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