19. Februar 2021 / 14:10 Uhr

Bayern-Trainer Flick nach Telefonat mit Lauterbach: Interessantes Gespräch, gute Atmosphäre

Bayern-Trainer Flick nach Telefonat mit Lauterbach: Interessantes Gespräch, gute Atmosphäre

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick (links) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach haben sich in einem Telefonat ausgetauscht.
Bayern-Trainer Hansi Flick (links) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach haben sich in einem Telefonat ausgetauscht. © Getty Images/IMAGO/Christian Spicker/Montage
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Hansi Flick und Karl Lauterbach haben ihren öffentlichen Streit zum Corona-Kurs in Deutschland bereits beigelegt. Auf der Pressekonferenz äußerte sich der Trainer des FC Bayern zum Austausch mit dem SPD-Gesundheitspolitiker.

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Das Thema Corona beschäftigt Bayern-Trainer Hansi Flick gerade intensiv. Am Donnerstag telefonierte er mit Karl Lauterbach, um sich nach einem Zwist mit dem SPD-Gesundheitspolitiker persönlich auszutauschen. Auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt gab Flick einen Einblick in die Unterhaltung mit dem Experten.

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"Es war ein sehr gutes und interessantes Gespräch. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Es war eine gute Atmosphäre. Ich glaube, jeder konnte aus dem Gespräch etwas mitnehmen", sagte Flick der nicht auf die Inhalte des Telefonats eingehen wollte: "Das war ein persönliches Gespräch und damit ist auch alles gesagt." Lauterbach teilte bereits am Donnerstag via Twitter mit, dass er mit Flick "eine Halbzeit lang über die Lage des Profifußballs in Zeiten von Corona" gesprochen habe. "Es war für mich ein spannendes und konstruktives Gespräch mit gegenseitiger Wertschätzung. Jeder Streit ist beigelegt", so der SPD-Gesundheitspolitiker.

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Nach Leon Goretzka, Javi Martínez und dem vor einer Woche bei der Klub-Weltmeisterschaft in Katar positiv getesteten Angreifer Thomas Müller musste der deutsche Rekordmeister am Donnerstag in kurzer Abfolge den schon vierten Corona-Fall in diesem Jahr vermelden. Diesmal hatte es Weltmeister Benjamin Pavard erwischt. Der 24-jährige Franzose befindet sich in häuslicher Quarantäne. "Nach dem Fall Thomas Müller sind wir jeden Tag getestet worden. Teilweise auch per Schnelltest, damit wir auf der sicheren Seite sind. Es wird vermehrt getestet. Wir haben ein gutes Konzept. Wir halten uns an die Vorgaben. Und ich glaube, dass wir das schon recht gut machen", erklärte Flick.