09. Juli 2019 / 15:20 Uhr

Bayern-Trainer Kovac erklärt Hummels-Verkauf an den BVB - und schreibt Boateng nicht ab

Bayern-Trainer Kovac erklärt Hummels-Verkauf an den BVB - und schreibt Boateng nicht ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Niko Kovac hat am Dienstag zu den Personalien von Jérôme Boateng und Mats Hummels Stellung bezogen. 
Bayern-Trainer Niko Kovac hat am Dienstag zu den Personalien von Jérôme Boateng und Mats Hummels Stellung bezogen.  © imago images / Lackovic
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Dass der FC Bayern Innenverteidiger Mats Hummels in Richtung Borussia Dortmund ziehen ließ, brachte dem Klub nicht nur Lob ein. Am Dienstag bezog Trainer Niko Kovac auf einer Pressekonferenz Stellung zu den Gründen des Wechsels - und erklärt, wie es um die Chancen von Jérôme Boateng steht.

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Es ist bereits munter spekuliert worden, wieso Mats Hummels den FC Bayern nach drei Jahren verlassen - und sich erneut Ex-Klub Borussia Dortmund angeschlossen hat. Nun erklärte Niko Kovac, Trainer des Rekordmeisters, auf einer Pressekonferenz zumindest in einer offiziellen Version, warum sich der Klub vom ehemaligen Nationalspieler getrennt hat. Demnach wäre der 30-jährige hinter dem aktuellen Nationalspieler Niklas Süle und dem von Atlético Madrid verpflichteten Lucas Hernandez nur als Innenverteidiger Nummer drei in die neue Saison gegangen.

Diese Zu- und Abgänge stehen beim FC Bayern für 2019/20 schon fest

Benjamin Pavard und Lucas Hernández (v. l.) schließen sich zur neuen Saison dem FC Bayern München an. Mats Hummels wiederum wird den Rekordmeister verlassen.  Zur Galerie
Benjamin Pavard und Lucas Hernández (v. l.) schließen sich zur neuen Saison dem FC Bayern München an. Mats Hummels wiederum wird den Rekordmeister verlassen.  ©
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Kovac über Hummels-Abgang: "Das muss man akzeptieren"

Damit wollte sich Hummels laut Kovac nicht abfinden. "Mats war der Meinung, dass er dem aus dem Weg gehen will. Das muss man akzeptieren. Mit dem Ergebnis, dass er jetzt beim BVB spielt", so der Bayern-Coach. 38 Millionen Euro ließ sich der Vize-Meister die Dienste des ehemaligen Dortmunders kosten, und damit drei mehr als vor seinem Wechsel vor drei Jahren nach München.

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Ebenfalls denkbar scheint weiterhin auch ein Verkauf von Jérôme Boateng, der wie Hummels an Standing bei den Bayern verloren hat. Präsident Uli Hoeneß hatte dem ehemaligen Nationalspieler im Rahmen der Double-Feier nach Ende der vergangenen Saison bereits deutlich zu einem Wechsel geraten: "Ich würde ihm empfehlen, den Verein zu verlassen. Er wirkt wie ein Fremdkörper." Ähnlich klang das beim Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge, der den Namen Boatengs bei der Aufzählung der "top aufgestellten" Bayern-Defensive nicht nannte.

Kovac schreibt Boateng nicht ab

Auch Trainer Kovac erwähnte Boateng am Dienstagnachmittag in keiner Silbe. Nach dem 30-Jährigen gefragt, entgegnete er lediglich: "Wir müssen klar festhalten: Jeder Spieler, der einen Vertrag hat, bekommt dieselbe Aufmerksamkeit. Solange ein Spieler hier ist, wird er fit gemacht, um gegebenenfalls zum Einsatz zu kommen." Man dürfe zwar nicht den Fehler machen, jemanden vorzeitig abzuschreiben, so der Kroate, aber: "Es gibt immer Spieler, die überlegen, wegzugehen. Man muss schauen, ob dann alles passt. Und es muss ja auch einen Abnehmer geben.“ Angeblich darf der Innenverteidiger den Klub verlassen, bereits ab einer Ablöse von 15 Millionen Euro zeige sich der Klub gesprächsbereit.

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