11. Mai 2021 / 07:49 Uhr

Bayern-Vorstand Oliver Kahn überzeugt: Robert Lewandowski bricht Torrekord von Gerd Müller

Bayern-Vorstand Oliver Kahn überzeugt: Robert Lewandowski bricht Torrekord von Gerd Müller

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Kahn (links) traut Robert Lewandowski den Torrekord in der Bundesliga zu.
Oliver Kahn (links) traut Robert Lewandowski den Torrekord in der Bundesliga zu. © Getty Images (Montage)
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Oliver Kahn geht stark davon aus, dass Robert Lewandowski die Tor-Bestmarke von Bayern-Legende Gerd Müller übertrifft. Der Vorstand des deutschen Rekordmeisters lobt den Weltfußballer und gibt ihm einen Ratschlag im Bundesliga-Endspurt.

Bayern Münchens künftiger Vorstandschef Oliver Kahn ist sich sicher, dass Torjäger Robert Lewandowski den Uralt-Torrekord von Bayern-Legende Gerd Müller knacken wird. Dem 32 Jahre alten Weltfußballer aus Polen fehlt nur noch ein Treffer, um mit Müllers legendärer Bestmarke von 40 Treffern aus der Saison 1971/1972 gleichzuziehen. Lewandowski hat noch zwei Bundesligaspiele Zeit, um diese Marke zu erreichen.

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"So wie ich Robert kenne, lässt er sich das nicht mehr nehmen. Wenn Robert das schafft, ist das eine weitere unglaubliche Bestmarke für ihn", sagte Kahn im Interview mit Sport1. Der Bayern-Vorstand selbst habe diese Bestmarke schon als "junger Kerl" gekannt: "Immer wieder war dieser Fabelrekord von Gerd Müller ein Thema. 40 Tore in einer Saison – niemand dachte, dass dieser Rekord jemals eingestellt oder gebrochen werden könnte", sagte der frühere Nationaltorwart und Kapitän der Münchner: "Lewandowski darf sich jetzt nicht zu sehr unter Druck setzen, aber das weiß er selbst, dafür ist er viel zu erfahren."

Derweil sei der FC Bayern "voll" in den Planungen für einen Abschied von Trainer Hansi Flick. Der Verein wolle ihm den bestmöglichen Abschied bereiten: "Natürlich unter den Rahmenbedingungen, die wir durch Corona haben." Eine Feier mit den Fans auf dem Marienplatz ist eher unwahrscheinlich. Kahn erklärt: "Wir sind davon abhängig, was beschlossen wird. Es ist ein ständiges Anpassen an die jeweils aktuelle Situation. Aber zu optimistisch sollte man diesbezüglich nicht sein."