25. Februar 2021 / 11:48 Uhr

Bayern weiter, Gladbach schon raus? Das Zwischen-Fazit der deutschen Klubs in der Champions League

Bayern weiter, Gladbach schon raus? Das Zwischen-Fazit der deutschen Klubs in der Champions League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gute Karten für Bayern und Dortmund, Leipzig und Gladbach vor dem Aus? So ist die Lage der deutschen Klubs in der Champions League.
Gute Karten für Bayern und Dortmund, Leipzig und Gladbach vor dem Aus? So ist die Lage der deutschen Klubs in der Champions League. © IMAGO/Getty/Montage
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Während der FC Bayern und Borussia Dortmund von der nächsten Runde in der Champions League träumen können, wird es für RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach ganz schwer mit dem Einzug ins Viertelfinale. Der SPORTBUZZER macht den Chancen-Check. 

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Zwei Auswärtssiege, zwei Heimniederlagen - das ist die Bilanz der deutschen Teams in den Achtelfinal-Hinspielen der Champions League. Während der FC Bayern München bei Lazio Rom locker gewonnen hat und auch Borussia Dortmund in Sevilla einen Sieg feiern konnte, verloren RB Leipzig gegen Liverpool und Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City jeweils ihre Spiele. Der SPORTBUZZER macht den Rückspiel-Check: Wer kommt ins Viertelfinale?

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FC Bayern München

Der Titelverteidiger gewann bei Lazio Rom überraschend deutlich mit 4:1 - und das obwohl es ein paar Tage zuvor beim 1:2 in Frankfurt die dritte Bundesliga-Saisonniederlage für die Münchener gab. In Rom zeigte der Rekordmeister dann ein anderes Gesicht. "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden. Das war wichtig, nachdem wir zuletzt die ersten 20, 25 Minuten verschlafen haben", so Mittelfeldspieler Leon Goretzka nach der Partie. Die Treffer von Robert Lewandowski, Jamal Musiala, Leroy Sané und sowie ein Eigentor von Francesco Acerbi sorgen für eine äußerst komfortable Situation für das Rückspiel am 17. März. "Wir wollen ins Viertelfinale, dem sind wir einen Riesenschritt näher gekommen. Wir haben aber noch ein Spiel zu spielen", so Trainer Hansi Flick. An dem Weiterkommen der Bayern in die Runde der letzten Acht dürfte es keinen Zweifel geben.

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RB Leipzig

Der erste Bayern-Jäger der Bundesliga unterlag dem kriselnden Meister der Premier League nach zwei dicken Abwehrpatzern mit 0:2 - Liverpools Mohamed Salah und Sadio Mané nutzten diese eiskalt. In der Offensive ging RB gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp zu schlampig mit seinen Chancen um. Julian Nagelsmann glaubt aber an eine Chance im zweiten Duell am 10. März. "Unsere Ausgangsposition für das Rückspiel ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich", so der Leipzig-Trainer. "Wir haben uns Respekt beim Gegner erarbeitet. Wir waren ganz bestimmt nicht schlechter und schon gar nicht zwei Tore." Was für Leipzig spricht: RB ist in der Liga in Top-Form und nur zwei Punkte hinter den Bayern, bei Liverpool kriselt es trotz des Sieges im Hinspiel. Der englische Meister hat schon fünf Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Dennoch: Leipzig muss erstmal zwei Tore aufholen, Liverpool kann abwarten. RB ist sicher nicht chancenlos, ein Weiterkommen ist aber eher unwahrscheinlich.

Borussia Dortmund

Drei Auswärtstore beim Europa-League-Gewinner der vergangenen Saison, ein 3:2-Sieg - der BVB hat sich beim FC Sevilla ein gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 9. März verschafft. "Wir sind glücklich, dass wir hier ein Ausrufezeichen setzen konnten", sagte Kapitän Marco Reus nach der Partie. Mahmoud Dahoud sowie Erling Haaland mit seinem Doppelpack schossen den wichtigen Auswärtserfolg heraus. "Wir waren motiviert, wir waren leidenschaftlich. Ich bin stolz, wie wir heute gespielt haben", sagte der Norweger. Ärgerlich: Das späte Gegentor kurz vor Schluss Luuk de Jong (84.). Ohne das, wäre das Weiterkommen des BVB wohl Formsache. "Natürlich war dieses Tor ärgerlich, aber es überwiegt das Positive. Wir sind sehr glücklich über die gute Ausgangslage", so Trainer Edin Terzic. Und wenn die Dortmunder ihr volles Leistungsvermögen konstant über 90 Minuten im Rückspiel abrufen, sollte es mit dem Weiterkommen klappen.

Borussia Mönchengladbach

Auf dem Papier hatte die Borussia mit Manchester City den schwersten Brocken der deutschen Vertreter im Achtelfinale. Der Klub von Trainer Pep Guardiola dominiert die Premier League, steht mit zehn Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze - und ließ auch Gladbach beim 2:0 im nominellen Heimspiel der Fohlen in Budapest keine Chance. "Das ist ein absolutes Top-Team, das wir zu bespielen und zu bekämpfen hatten. Wir haben relativ gut verteidigt und nicht so viel zugelassen", so Borussia-Trainer Marco Rose nach der Partie. "Aber es ist unglaublich schwer. Gegen diese Mannschaft muss einfach alles sitzen." Die Treffer für das Pep-Team erzielten erzielten Bernardo Silva und Gabriel Jesus und verschafften City damit eine perfekte Ausgangssituation für das Rückspiel am 16. März. "Wir sind weit davon entfernt, in irgendeiner Form abzuschenken. Wir wollen dort ein gutes Spiel zeigen und es besser machen". so Rose. Ein gutes Spiel alleine wird nicht reichen, Gladbach bräuchte ein kleines Wunder, um weiterzukommen.