13. April 2022 / 16:32 Uhr

DFB teilt Strafmaß für Becherwurf mit: Geldstrafe und Fanausschluss auf Bewährung für den VfL Bochum

DFB teilt Strafmaß für Becherwurf mit: Geldstrafe und Fanausschluss auf Bewährung für den VfL Bochum

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter Benjamin Cortus (2.v.l.) begleitet seinen Assistenten Christian Gittelmann nach dem Becherwurf vom Feld.
Schiedsrichter Benjamin Cortus (2.v.l.) begleitet seinen Assistenten Christian Gittelmann nach dem Becherwurf vom Feld. © IMAGO/Sven Simon
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Der Deutsche Fußball-Bund hat den VfL Bochum für den Spielabbruch gegen Borussia Mönchengladbach mit einer hohen Geldstrafe und der Androhung eines Fanausschlusses bei Wiederholung bestraft. Ein Zuschauer hatte den Schiedsrichter-Assistenten einen Bierbecher an den Kopf geworfen. 

Der VfL Bochum ist nach dem Becherwurfskandal im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zu einer Geldstrafe in Höhe von 100 000 Euro und einem Zuschauerteilausschluss auf Bewährung verurteilt worden. Bei weiteren "erheblichen Vorfällen" muss der Revierklub einen Teil seines Stadions für ein Liga-Heimspiel für Zuschauer schließen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. Die Bewährungszeit läuft bis zum 30. Juni 2023.

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Die Bundesliga-Partie gegen Gladbach war am 18. März abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann von einem gefüllten Getränkebecher am Kopf getroffen worden war. Das Spiel wurde für die Borussia gewertet.

Von den 100 000 Euro Geldstrafe können 33 000 Euro für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Der VfL erhielt zudem Geldstrafen für Becherwürfe in weiteren Partien in einer Gesamthöhe von 15 000 Euro sowie mehrere Auflagen. So müssen die Bochumer ein Konzept zur Einführung eines hochauflösenden Videoüberwachungssystems erarbeiten und ein Pfandbecher-Mehrwegsystem einführen. Die Bochumer stimmten allen Urteilen zu.

"Da der Bundesligist aktiv bei der Täterermittlung mitgewirkt hat und zudem zur Optimierung der Sicherheit im Stadion die verbesserte Videoüberwachung und das Mehrwegbechersystem umsetzen wird, hatte der DFB-Kontrollausschuss beim Sportgericht beantragt, den Zuschauerausschluss noch zur Bewährung auszusetzen", heißt es vom DFB zur Begründung. Bereits beim vergangenen Spiel gegen Bayer Leverkusen hatte der VfL zusätzliche Videotechnik im Ruhrstadion eingesetzt.

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Im Zusammenhang mit dem Spielabbruch hat die Staatsanwaltschaft Bochum Anklage wegen Körperverletzung gegen einen 38 Jahre alten Tatverdächtigen erhoben.

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