12. April 2017 / 12:12 Uhr

#bedforawayfans: Monaco-Fans finden nach Spielabsage Unterschlupf in Dortmund

#bedforawayfans: Monaco-Fans finden nach Spielabsage Unterschlupf in Dortmund

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Fan Stefan Kilmer (Mitte) mit Monaco Fans am heimischen Tisch.
BVB-Fan Stefan Kilmer (Mitte) mit Monaco Fans am heimischen Tisch. © Stefan Kilmer/dpa
Anzeige

Unterkunftsuche im Netz: Monaco-Fans, die nach der Verlegung des Champions-League-Spiels in Dortmund übernachten mussten, konnten im Internet fündig werden

Anzeige
Anzeige

Große Solidarität und Hilfsbereitschaft im Internet: Nach der Verlegung des Champions-League-Spiels Borussia Dortmund - AS Monaco wegen der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus haben zahlreiche Menschen unter #bedforawayfans Schlafplätze angeboten und Anhänger des AS Monaco beherbergt. In der Nacht wurden in den sozialen Netzwerken Fotos von BVB- und Monaco-Fans gepostet, die gemeinsam am Tisch saßen und aßen. Die beiden Fußballclubs informierten per Twitter über die Aktion. Viele Twitternutzer teilten den Aufruf.

„Das ist Fußball“, schrieb der AS Monaco über ein Bild, das monegassische Fans mit Dortmund Schals im Stadion und gemeinsam mit Borussia-Anhängern in Wohnräumen zeigte. Am Mittwochmorgen bedankte sich der BVB bei seinen Fans: „Danke an alle Fans in und um Dortmund, die #bedforawayfans in der letzten Nacht möglich gemacht haben!“

Bereits auf den Tribünen hatten die Anhänger aus dem Fürstentum mit „Dortmund, Dortmund“-Sprechchören ihre Solidarität mit dem BVB geäußert. Der Fußballclub aus Monaco bot seinen Fans, die in Dortmund übernachteten, finanzielle Unterstützung an. Sie könnten mit bis zu 80 Euro Hilfe rechnen, twitterte der Verein.

Hotel spendiert Übernachtungen

Für die Fußballfans aus Monaco hat auch ein Hotel im westfälischen Lüdinghausen ein kostenloses Obdach angeboten. „Fünf Monegassen haben das Angebot angenommen“, sagte die Tochter der Hotel-Besitzerin, Ute Uhlenkott, am Mittwochmorgen. Die Gruppe sei mit dem Zug aus dem etwa 30 Minuten entfernten Dortmund angereist. „Da haben sie dann noch einen Schnaps bekommen und sind ins Bett gegangen“, sagte Uhlenkott, selbst eingefleischter BVB-Fan.

Das neu angesetzte Spiel am Mittwochabend wollte sich Uhlenkott trotz ihrer Dauerkarte dennoch eher im Fernsehen anschauen. „Wir haben da ein mulmiges Gefühl“ sagte sie. „Nicht wegen der Sicherheit, sondern wegen der ganzen Situation.“

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt