24. Oktober 2017 / 10:24 Uhr

Beförderung und Privattrainer: HSV-Talent Arp wird Profi 

Beförderung und Privattrainer: HSV-Talent Arp wird Profi 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fiete Arp (rechts) wird bald regelmäßig unter Trainer Markus Gisdol (rechts) trainieren. 
Fiete Arp (rechts) wird bald regelmäßig unter Trainer Markus Gisdol (rechts) trainieren.  © imago/Montage
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Der HSV setzt in der Krise auf Personal aus der eigenen Jugend. Top-Talent Fiete Arp wird den Bundesligisten in Zukunft auf dem Platz unterstützen. Dabei greifen die Hanseaten tief in die Trickkiste. 

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Gerade muss der erst 17-jährige Perspektivspieler noch das bittere Aus gegen Brasilien bei der U17-WM verkraften. Gegen die Südamerikaner setze es im Viertelfinale eine knappe 1:2-Niederlage. Deutschland war mit 1:0 in Führung gegangen, dass Tor erzielte das HSV-Juwel Arp.

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Grund zur Freude hat er dennoch: Sein Verein beförderte den Teenager zum Jungprofi. In Zukunft wird der Offensivmann regelmäßig mit der Profimannschaft trainieren, berichtet die Bild. Bisher war dies aus Zeitgründen nur Dienstags möglich. Der 17-jährige geht noch zur Schule, absolviert sein Abitur im Frühjahr 2018.

Hier lesen: Fiete Arp spielt bei der U17-WM groß auf

Sportchef Jens Todt (47): „Wir versuchen, zwei weitere Trainings-Tage möglich zu machen. Die Schule (Gymnasium Heidberg, d. Red.) hat sich in den bisherigen Gesprächen äußerst kooperativ gezeigt.“

Profitraining und Privattrainer

Um regelmäßig am HSV-Training teilnehmen zu können wird er Teenager Privatunterricht erhalten. Die schulischen Leistungen sollen nicht unter dem hohen Trainingsaufwand leiden. Der HSV setzt auf den treffsicheren Offensivmann, der bei der WM in fünf Spielen fünfmal netzte. Todt: „Fiete hat in den vergangenen Wochen den Eindruck gemacht, dass er eine Option werden kann.“

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Alex Silva, Thiago Neves und auch Jonathan Pitroipa schafften den Durchbruch beim HSV nicht. Sie waren nicht die einzigen. Wer noch? Das erfahrt Ihr in der Bildergalerie. ©

Die harmlose HSV-Offensive (erst 6 Tore in 9 Spielen) soll mit neuem Leben erweckt werden. Bei seiner Bundesligapremiere gegen Werder Bremen schnupperte Arp erstmals Profi-Luft. Doch eine echte Verstärkung ist der 17-jährige wohl allein unter physischen Aspekten noch nicht. Parallelen weist der steile Aufstieg von Arp übrigens zum Bremer Johannes Eggestein auf. Auch das Bremer Eigengewächs markierte im Jugendbereich etliche Tore und soll sich sogar in das Blickfeld von Manchester United gespielt haben. Heute ist er 19 Jahre alt und wartet noch auf den endgültigen Durchbruch bei den Profis. Im Krisenduell gegen den 1. FC Köln kam er immerhin 30 Minuten lang zum Einsatz.