01. März 2021 / 20:10 Uhr

Bei Aufstieg: TSV Havelse spielt in der HDI-Arena, 96-Boss Kind kommt entgegen

Bei Aufstieg: TSV Havelse spielt in der HDI-Arena, 96-Boss Kind kommt entgegen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Könnten bald in der HDI-Arena jubeln: Jan Zimmermann (links) und Yannik Jaeschke. 
Könnten bald in der HDI-Arena jubeln: Jan Zimmermann (links) und Yannik Jaeschke.  © imago images/Philipp Szyza/Christian Hanke
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Die Lizenz für die 3. Liga ist beantragt beim TSV Havelse. Für den Fall eines Aufstiegs hat der Verein bereits festgemacht, wo gespielt wird: in der HDI-Arena von Hannover 96. 

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Noch ist völlig unklar, ob und, wenn ja, wie die Saison auch in der Regionalliga Nord fortgesetzt wird. Der TSV Havelse sieht sich aber gerüstet für alle Eventualitäten und hat die Lizenz für die 3. Liga beantragt. Am Samstag haben sie die Unterlagen beim DFB eingereicht. Der Verband habe den Eingang bestätigt, es sei alles vollständig. Das haben die Verantwortlichen am Montagvormittag auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz bekanntgegeben.

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Mittlerweile hat der Verein auch bekanntgegeben, in welchem Stadion denn im Falle eines Aufstiegs gespielt wird: in der HDI-Arena von 96. „Das ist mehr als Nachbarschaftshilfe“, sagt Dieter Lorenz, zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins, und dankt 96-Profiboss Martin Kind, der bis auf die Betriebskosten und einen Rasentausch (Kosten: knapp 100 000 Euro) keine Forderungen gehabt habe. Die Garbsener schlagen mit dem Umzug mehrere Fliegen mit einer Klappe – die verlangte Zuschauerkapazität (10 000 Plätze), Rasenheizung sowie Flutlichtanlage. Sollten weiter keine Zuschauer zugelassen sein, könnte der TSV seine Heimspiele auch im Wilhelm-Langrehr-Stadion austragen.

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TSV rechnet mit 4000 Fans im Schnitt

Andere Optionen als die HDI-Arena gibt es zumindest in Hannover nicht. Die nächstgrößere Spielstätte gehört ebenfalls 96, allerdings passen ins Eilenriedestadion nur 5000 Zuschauer. Vor Corona hatte der TSV einen Schnitt von 750 Besuchern, in der 3. Liga würde er mit bis zu 4000 rechnen. Es ist sogar vorstellbar, dass 96 und der TSV noch enger zusammenarbeiten werden. "Wir haben im Gespräch mit Martin Kind verabredet, dass wir weiter im Kontakt bleiben wollen, um Schnittstellen eventuell übereinanderlegen legen zu können", sagt Lorenz.