01. September 2020 / 13:58 Uhr

Bei EL-Sieg in Albanien: Wolfsburg winkt Heimspiel gegen nächsten Ukraine-Klub

Bei EL-Sieg in Albanien: Wolfsburg winkt Heimspiel gegen nächsten Ukraine-Klub

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wieder ein Team aus der Ukraine: In der dritten Quali-Runde zur Europa League hätte der VfL Wolfsburg Desna Chernihiv zu Gast.
Wieder ein Team aus der Ukraine: In der dritten Quali-Runde zur Europa League hätte der VfL Wolfsburg Desna Chernihiv zu Gast. © Sebastian Priebe/VfL Wolfsburg
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In der dritten Qualifikations-Runde zur Europa League hätte der VfL Wolfsburg ein Heimspiel gegen den ukrainischen Klub Desna Chernihiv - vorausgesetzt der Fußball-Bundesligist packt die zweite Runde beim albanischen Verein FK Kukesi. 

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Die zweite Runde zur kommenden Europa-League-Saison hat der VfL Wolfsburg noch nicht mal gespielt, da steht schon der Gegner für die dritte Runde fest: Sollte sich der Fußball-Bundesligist am 17. September beim albanischen Klub FK Kukesi durchsetzen, erwartet das Team von Trainer Oliver Glasner eine Woche später ein Heimspiel gegen den ukrainischen Verein Desna Chernihiv - und der hatte vor einigen Jahren einen heutigen Top-Star hervorgebracht.

Immer wieder Duelle mit ukrainischen Teams in der Europa League: Erst in der abgelaufenen Saison hatte der VfL zwei Begegnungen mit Teams aus der Ukraine. In der Gruppenphase gab's zwei Duelle mit dem FC Olexandrija, im Achtelfinale schieden die Wolfsburger dann nach Hin- und Rückspiel gegen Schachtar Donezk (1:2, 0:3) aus. Am 24. September hätten Maximilian Arnold und Co. dann die nächste Partie gegen einen ukrainischen Vertreter vor der Brust. Es ginge gegen den Klub aus Chernihiv, einer 300.000-Einwohner-Stadt im Norden der Ukraine.

Donezk gegen VfL Wolfsburg - Die Bilder des Rückspiels

Dodo (M) kämpft mit Joao Victor (r) um den Ball. Zur Galerie
Dodo (M) kämpft mit Joao Victor (r) um den Ball. ©

Desna dürfte nur den wenigsten Fußball-Kennern ein Begriff sein, doch ein Akteur, der vor einigen Jahren in Chernihiv gespielt hatte, ist deutlich bekannter. Andrey Yarmolenko spielte in der Jugend dort, ehe er sich 2007 für einen Wechsel zu Dynamo Kiew entschied. Heute spielt der inzwischen 30-Jährige in England bei Wet Ham United. In der Saison 2017/18 lief Yarmolenko für Borussia Dortmund auf, wechselte dann aber für 20 Millionen Euro in die Premier League.

Doch zunächst steht die Partie in Albanien an. Vor Kukesi hatte Ex-VfLer Valdet Rama gewarnt, er war erst vor einem Jahr vom FK zum SV Meppen gewechselt. „Für die Jungs wird das Spiel gegen den VfL ein Highlight werden, die Wolfsburger sind zwar Favorit, aber sie müssen trotzdem aufs Gaspedal treten", so der 32-Jährige.

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Auf die prominentesten Teams in dieser Quali-Runde konnte der VfL nicht treffen - denn sie gehören wie Wolfsburg zu den gesetzten Teams. Darunter sind unter anderem Englands Tottenham Hotspur, Galatasaray Istanbul, AC Mailand und die Glasgow Rangers. Nur drei Mannschaften dieser Runde haben einen bessere UEFA-Koeffizienten (nach dem die Setzliste erstellt wird) als der VfL - Tottenham, der FC Basel und der FC Kopenhagen.

Alle Runden werden in nur einem Spiel ausgetragen, das Heimrecht wurde ausgelost. Allerdings kann die UEFA das Heimrecht auch bestimmen, wenn die Austragung des Spiels wegen der Corona-Situation in einem Land nicht möglich ist. Die endgültige Endscheidung, wer in der Gruppenphase dabei ist, fällt dann in der Play-Off-Runde am 1. Oktober.