21. Februar 2019 / 19:03 Uhr

Beim 1. FC Lok Leipzig entscheidet die Tagesform

Beim 1. FC Lok Leipzig entscheidet die Tagesform

LVZ
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Babelsbergs Kapitän Philip Saalbach (l.) im Duell mit Lok-Torschütze Maik Salewski.
Ein Schnappschuss aus der vergangenen Saison: Babelsbergs Kapitän Philip Saalbach (links) im Duell mit Maik Salewski. © Archiv
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Der 1. FC Lok Leipzig will am Freitagabend (19 Uhr) beim SV Babelsberg punkten. Das Profiteam könnte sogar mit einem Auswärtssieg den Sprung ins obere Tabellendrittel schaffen.

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Leipzig/Babelsberg. Zum ersten Auswärtsspiel des Jahres in der Regionalliga Nordost tritt der 1. FC Lok Leipzig am Freitag beim SV Babelsberg 03 an (19 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion, Potsdam-Babelsberg). Der lockere 5:0-Sieg vom Sonntag gegen Fürstenwalde ist dabei abgehakt. „Den Auftakt haben wir vom Ergebnis her sehr gut bestritten, auch wenn vieles noch nicht so war, wie wir es künftig spielen wollen“, sagt Lok-Coach Björn Joppe, der diesmal ein gänzlich anderes Spiel erwartet: „Fürstenwalde hatte einen schwarzen, wir einen glücklichen Tag. Die Partie gegen Babelsberg wird sicher auf einem höheren Niveau gespielt.“

Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass beide Teams etwa auf einem Niveau sind – die 03er rangieren mit 28 Punkten auf Rang sechs, einen Platz und einen Zähler vor Lok Leipzig. Die Qualität der Babelsberger spricht laut Joppe für eine gute Partie: „Ich erwarte ein interessantes Spiel auf hohem Niveau, denn auch Babelsberg ist eine Mannschaft, die gerne Fußball spielen möchte.“

JETZT Durchklicken: Die Bilder vom Kantersieg des 1. FC Lok Leipzig!

Perfekter Start in das Punktspieljahr 2019 für den 1. FC Lok Leipzig: Mit 5:0 fegten die Probstheidaer den FSV Union Fürstenwalde vom Feld. Zur Galerie
Perfekter Start in das Punktspieljahr 2019 für den 1. FC Lok Leipzig: Mit 5:0 fegten die Probstheidaer den FSV Union Fürstenwalde vom Feld. ©
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Doch den Potsdamern fehlt die Konstanz – Galavorstellungen (5:0 beim Berliner AK und daheim gegen Auerbach) wechselten sich mit schwachen Spielen ab (1:4-Heimniederlagen gegen Hertha II und Meuselwitz). Ein Grund dafür könnte sein, dass die 03er eine sehr junge, unerfahrene Mannschaft haben (Durchschnitt: 23,6 Jahre). Zum Vergleich: Bei Lok ist der Altersschnitt exakt drei Jahre höher.

Lok Leipzig hat das ältere Team

Zwei Akteure der 03er haben ihre Wurzeln in Leipzig: Der treffsichere Stürmer Tom Nattermann wurde im Nachwuchs des FC Sachsen groß und traf anschließend für die Reserve von RB Leipzig wie er wollte. Bei den Profis der Roten Bullen konnte er sich jedoch ebenso wenig durchsetzen wie bei seinen Stationen in Aue, Jena, Cottbus und Halberstadt – bis nun endlich der Knoten platzte. Zweiter Eckpfeiler aus der Heldenstadt ist Philip Saalbach, der einst in Probstheida und Leutzsch das Kicken lernte und der alleine schon familiär „vorbelastet“ ist: Papa Uwe war in den 90-er Jahren einer der Publikumslieblinge beim FC Sachsen, Bruder Markus spielte lange bei Lok.

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Die Leipziger können nahezu aus dem Vollen schöpfen, bis auf Maik Salewski (Infekt) sind alle Mann an Bord. Ob es am Ende für einen Sieg oder wenigstens einen Punkt reicht, kommt für den Lok-Coach vor allem darauf an, welche Mannschaft ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen kann: „Am Ende entscheidet die Tagesform.“

Rainer Kelch

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