28. November 2019 / 21:51 Uhr

Bei Pfohl-Comeback: Grizzlys kassieren 1:3-Pleite gegen die Adler Mannheim

Bei Pfohl-Comeback: Grizzlys kassieren 1:3-Pleite gegen die Adler Mannheim

Jakob Schröder und Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gab sein Comeback bei den Grizzlys Wolfsburg: Fabio Pfohl (l.)
Gab sein Comeback bei den Grizzlys Wolfsburg: Fabio Pfohl (l.) © Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH
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Weniger Chancen als zuletzt wollten die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg gegen die Adler Mannheim anbieten, wollten es dem amtierenden Meister nicht zu leicht machen. Das klappte nur in Teilen: Bei der 1:3-(0:2, 0:1, 1:0)-Niederlage ließ Wolfsburg zu viel zu, zeigte ansonsten aber einen engagierten Auftritt – doch dafür gibt es keine Punkte.

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Für die Grizzlys feierte Fabio Pfohl sein Comeback: In der vergangenen Woche war der Stürmer von den Kölner Haien nach Wolfsburg zurückgekehrt, hatte Coach Pat Cortina trotz dreiwöchiger krankheitsbedingter Pause im Training überzeugt – und wurde von den Fans warm empfangen. „Einmal Grizzly, immer Grizzly! Welcome back, Pfohl“, stand auf einem Plakat der Fans. Verteidiger Wade Bergman fehlte derweil, hatte sich in Bremerhaven am Fuß verletzt, „sollte für Sonntag aber okay sein“, so Grizzlys-Manager Charly Fliegauf.

Gefahr strahlten beide Seiten in den ersten Minuten nicht aus, Mannheim hatte etwas mehr vom Spiel. Schnell entwickelte sich jedoch ein packendes Spiel, der Puck lief auf und ab - die erste Großchance ging an die Grizzlys, im Torraumgewühl vor Adler-Goalie Johan Gustafsson schafften es aber weder Nick Jones noch Toto Rech, die Scheibe über die Linie zu drücken. Stattdessen gab es fast im Gegenzug das 0:1, als Jan-Mikael Järvinen den Rebound eines Schusses von Marcel Goc verwertete - die Grizzlys waren in dieser Szene zu statisch, Nick Latta kam zu spät.

Anschließend ging es munter weiter: Wolfsburgs Lucas Lessio hatte eine vielversprechende Chance, als Gustafsson weit aus seinem Tor herausgekommen war (12.), der Stürmer war schon durch, als ihm dann aber der Puck versprang. Ärgerlich: Kurz vor der Pause leistete sich Grizzlys-Verteidiger Ryan Button einen katastrophalen Fehlpass, der direkt auf der Kelle von Sinan Akdag landete - und der Mannheimer versenkte die Scheibe per Schlagschuss zum 2:0 aus Gäste-Sicht. "Unser Energielevel hat mir gefallen, aber wir sehen auch, wie Mannheim spielt - wir müssen besser mit dem Puck umgehen", analysierte Lessio anschließend im TV-Pauseninterview.

Fabio Pfohl feiert sein Comeback für die Grizzlys Wolfsburg

Ähnlich ging es im Mittelabschnitt – ohne Grizzlys-Verteidiger Dominik Bittner – weiter: Die Grizzlys machten den Adlern immer wieder Angebote, die nutzte Mannheim allerdings erst einmal nicht. Dann kamen aber auch die Hausherren zu Tormöglichkeiten: Garrett Festerling und kurz darauf Gerrit Fauser scheiterten aus aussichtsreicher Position an Gustafsson, genauso Spencer Machacek nach guter Vorlage von Pfohl. In Überzahl nach einer Stockschlag-Strafe gegen Latta hatten die Adler da bereits erhöht, Borna Rendulic stellte auf 3:0. Es hätten mehr Gegentreffer sein können, Pickard hielt die Grizzlys mit mehreren guten Paraden im Spiel.

Grizzlys Wolfsburg gegen die Adler Mannheim

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Grizzlys Wolfsburg gegen die Adler Mannheim © Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH
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Im Schlussdurchgang verflachte die Partie dann zunächst etwas, je mehr Zeit jedoch von der Uhr lief, desto mehr drückte Wolfsburg auf ein Tor. Gefährlich wurden die Grizzlys dabei aber kaum, Lessios Penalty nach Foul von Joonas Lehtivuori (51.) fand den Weg in den Kasten trotz einer tollen Bewegung des Kanadiers nicht. Immerhin: Machacek gelang in der Schlussminute wenigstens der Ehrentreffer, er verwertete einen Abpraller eines Schusses von Festerling. Die Grizzlys nahmen in der Folge Pickard vom Eis, mehr passierte jedoch nicht - es blieb trotz einer ordentlichen Leistung bei der Niederlage.

Brückmann wohl vor Rückkehr nach Mannheim

Die Vertragsverlängerung von Torwart Felix Brückmann bei den Grizzlys steht noch aus, ein Angebot liegt dem 28-Jährigen vor. Vor der Partie gegen die Adler Mannheim schrieb die „Bild“, dass der Goalie vor einer Rückkehr zum amtierenden Meister stehe, wo er bereits von 2006 bis 2014 aktiv und vom Nachwuchsspieler zum Profi gereift war. Brückmann habe angeblich bereits für die kommende Saison unterschrieben, Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf sagte dazu: „Mir hat er noch nicht Bescheid gesagt. Er hat unser Angebot auf dem Tisch, in den nächsten Tagen werden wir uns intensiver zusammensetzen.“ Das deutet darauf hin, dass der gebürtige Freiburger weg sein dürfte – ein möglicher Nachfolger: Dustin Strahlmeier von Schlusslicht Schwenninger Wild Wings.

Grizzlys: Pickard - Casto, Likens; Jones, Adam; Bittner, Button; Busch - Machacek, Festerling, Pfohl; Rech, Olimb, Fauser; Lessio, Johansson, Furchner; Latta, Möchel, Höhenleitner.

Mannheim: Gustafsson - Akdag, Reul; Lehtivuori, Lampl; Katic, Larkin; Wirth - Stützle, Smith, Huhtala; Krämmer, Eisenschmid, Rendulic; Wolf, Desjardins, Plachta; Järvinen, Goc, Hungerecker.

Zuschauer: 2150. - Schiedsrichter: Kilian Hinterdobler/Aleksi Rantala.

Strafminuten: Grizzlys 2 / Mannheim 4.

Tore: 0:1 (09:18) Järvinen (Goc/Hungerecker), 0:2 (19:58) Akdag, 0:3 (34:56) Rendulic (Katic/Desjardins - 5:4), 1:3 (59:06) Machacek (Festerling/Button).

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