14. Februar 2022 / 17:03 Uhr

Beide Dragons-Teams kassieren Heimniederlagen

Beide Dragons-Teams kassieren Heimniederlagen

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Marlene Schick (M.), mit 20 Zählern erfolgreichste Werferin bei den Red Dragons aus Königs Wusterhausen, setzt sich kraftvoll gegen zwei Gegenspielerinnen aus Wolfenbüttel durch. 
Marlene Schick (M.), mit 20 Zählern erfolgreichste Werferin bei den Red Dragons aus Königs Wusterhausen, setzt sich kraftvoll gegen zwei Gegenspielerinnen aus Wolfenbüttel durch. © Oliver Schwandt
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Basketball-Regionalliga: Damen verlieren gegen Wolfenbüttel - Herrenteam zieht am Ende gegen den VfL Stade deutlich den Kürzeren.

Ein sehr erfolgloser Doppelspieltag liegt hinter den beiden Basketball-Regionalliga-Mannschaften der Red Dragons Königs Wusterhausen. Zuerst verloren die Frauen ihr Match am Samstagnachmittag in der Paul-Dinter-Halle gegen MTV/BG Wolfenbüttel mit 47:56 (18:30), am Abend unterlagen die Dragons-Herren dem VfL Stade deutlich mit 63:84 (15:18, 16:18, 14:21, 18:27).

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Besonders die Niederlage der Männer machte Teammanager Norman Grätz lange zu schaffen. „Bis zur Pause halten wir wirklich gut mit, nach dem Wechsel folgte unerklärlicher Weise ein Bruch in unserem Spiel. Das lag aber sicherlich auch ein wenig daran, dass Stade über die kompletten 40 Minuten als Einheit agierte, unser Team durch zu viele Einzelaktionen aufgefallen ist.“

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Ohne den gesperrten Soulemanye Diallo und dem erkrankten Michel Romanarivo zeigten die Dahmeländer gegen die Norddeutschen solide 30 Minuten. Nach dem Wechsel wurde Spielmacher Acha Njei jedoch vom Schiedsrichtergespann disqualifiziert (23.). „Acha hat angeblich eine Geste gegenüber den Unparteiischen gemacht, die sie als Provokation auffassten. Aus diesem Grund schickten sie ihn vorzeitig vom Parket“, informierte Grätz.

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Ohne den ehemaligen BBL-Spieler schafften es die Red Dragons nicht, dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir hatten auch nicht mehr die nötige Qualität auf der Bank, sodass Stade am Ende nicht allzu viel Mühe hatte, einen deutlichen Sieg bei uns einzufahren“, ärgerte sich der Teammanager.

Für Acha Njei (M.) war das Spiel gegen den VfL Stade im dritten Viertel vorzeitig vorbei. 
Für Acha Njei (M.) war das Spiel gegen den VfL Stade im dritten Viertel vorzeitig vorbei. © Oliver Schwandt

Ohne ihre erkrankte Kapitänin Natasa Zolotic und der kurzfristig verhinderten Rahel Koop hatten es die Dragons-Damen gegen Wolfenbüttel von Anfang an unheimlich schwer, gegen die Niedersachsen auf Augenhöhe zu agieren. Bereits nach dem ersten Viertel rannte das Team von Coach Dirk Stenke einem deutlichen Rückstand hinterher (6:14). „Es war von uns ein sehr zäher Beginn. Im Angriff und in der Verteidigung lief es nicht wirklich rund, besonders die variable Verteidigung der Gäste bereitete meiner Mannschaft große Probleme“, erkannte Stenke. Im folgenden Abschnitt fanden die Dragons-Damen zwar deutlich besser in die Begegnung, doch zur Pause führte der MTV klar mit 30:18.

„Offensiv wurde es bei uns etwas besser, ohne jedoch etwas am Gesamtbild zu ändern. Die Zwölf-Punkte-Führung der Gäste klang zu diesem Zeitpunkt sehr eindeutig, war sie aber nicht“, so der Frauencoach. „Mir hat gefallen, dass wir nie aufsteckten und alles in die Waagschale warfen, am Ende fehlte uns aber die Kraft, um gegen Wolfenbüttel noch etwas zu reißen.“

Bereits am Mittwoch empfangen die Dragons-Männer um 18 Uhr Neustadt zum Nachholspiel in der heimischen Paul-Dinter-Halle.

Red Dragons (Frauen): Blume (11), Gallus (5), Genc, Gollnick (4), Hirmke (3), Huesmann (2), Jablonska (2), Salomo, Schick (20).

Red Dragons: Jones (17), Mackeldanz (15), Steffen (10), Dimitrijevic (8), Njei (6), Bihari (5), Salijevic (2), Tyrekidis (2).